Verlieren verboten! Walpurgis mit Dynamo heute im Keller-Gipfel gefordert

Dresden - Die Schwarz-Gelben sind heute (13 Uhr) am Böllenfalltor gefordert. Gegen Darmstadt soll laut Dynamo-Trainer Maik Walpurgis nach vier sieglosen Partien der "Turnaround" geschaffen werden. Dabei nimmt sich der 45-Jährige selbst aus der Schussbahn: "Es geht um den Verein!" Doch sowohl für Dynamo wie auch für Walpurgis selbst gilt: Verlieren verboten!

Marco Hartmann flog im ersten Spiel des neuen Jahres mit Rot vom Platz. Seitdem fehlt der Kapitän, der hier von Ex-Coach Neuhaus beobachtet wird.
Marco Hartmann flog im ersten Spiel des neuen Jahres mit Rot vom Platz. Seitdem fehlt der Kapitän, der hier von Ex-Coach Neuhaus beobachtet wird.  © Lutz Hentschel

Mit einem Remis gegen Jahn Regensburg hatte Dynamo am vergangenen Wochenende die Niederlagenserie gestoppt.

Nun will Walpurgis wieder eine positive Bilanz aufstellen: "Es gilt, sich gut zu präsentieren, geschlossen auftreten und den Turnaround zu schaffen."

Dabei vergleicht er die Situation mit der Fieberkurve eines Aktienkurses: "Zuletzt ist der Kurs ein bisschen gefallen, mit einem Sieg steigt er wieder nach oben." Mit maximaler Leistung und einer Top-Einstellung wollen sich die Dresdner von den Lilien - einem direkten Konkurrenten in der unteren Tabellenhälfte - distanzieren. Eine Niederlage würde dagegen Punktgleichstand bedeuten.

Das Hinspiel schwebt dabei noch in guter Erinnerung, zu Hause gewannen die Schwarz-Gelben mit 4:1.

Damals stand bei den Lilien noch Dirk Schuster an der Seitenlinie, von dem sich der Klub erst zu Beginn dieser Woche getrennt hat.

Dynamo-Trainer Maik Walpurgis schwört seine Truppe ein. Heute könnte es schon um den Job des 45-Jährigen gehen.
Dynamo-Trainer Maik Walpurgis schwört seine Truppe ein. Heute könnte es schon um den Job des 45-Jährigen gehen.  © Lutz Hentschel

Ein ungünstiger Zeitpunkt für Dynamo! "Wir kennen den Kader aus dem Effeff", geht das Trainerteam um Walpurgis nicht von großen personellen Umstellungen oder gar einem Systemwechsel beim Gegner aus.

"Aber unter Schuster wäre die taktische Ausrichtung sicher überschaubarer und klarer gewesen."

Fehlen werden der SGD Florian Ballas (Außenbandriss im Fußgelenk) und Marco Hartmann (Teilsehnenriss im Oberschenkel).

Fraglich sind noch Brian Hamalainen (Rückenschmerzen), Baris Atik (geprellter Unterarm) und Moussa Koné (Leistenbeschwerden). Die ständige Verletztenliste ist mit ein entscheidender Faktor für die Negativserie. "Das soll aber kein Alibi sein", verlässt sich Walpurgis auf die übrigen Jungs in seinen Reihen.

Weil es aber sein Stuhl ist, der bei einem erneuten Rückschlag bedenklich wackelt, geht der Coach von einem "engen Spiel mit hoffentlich gutem Ausgang" aus.

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