Darmstadts Schuster will Dynamo wehtun!

Dirk Schuster will Dynamo den Kampf ansagen.
Dirk Schuster will Dynamo den Kampf ansagen.  © dpa/Uwe Anspach

Dresden - Die Rasenheizung läuft auf Hochtouren, die Wetterfrösche haben etwas Entspannung an der eisigen Kaltfront versprochen und Dynamo will Freitagabend (18.30 Uhr) dazu beitragen, dass die Fans gegen Darmstadt nicht bibbern - und zwar im doppelten Sinne.

"Ich weiß auch, wie die Tabelle aussieht", meint Uwe Neuhaus. "Fünf Punkte zum Dritten, fünf nach hinten - mit einem Sieg geht es in die andere Richtung, mit einer Niederlage sind wir wieder im Abstiegkampf", weiß der Dynamo-Coach und hofft, dass trotz zweier Dreier in Folge in Fußball-Dresden die Erwartungshaltung nicht gleich wieder ins Unermessliche steigt.

Denn: "Wir dürfen uns nicht von Träumen und Wünschen leiten lassen, sondern konzentrieren uns allein auf Darmstadt - das wird eine hammerschwere Aufgabe!"

Die "Lilien" stehen zwar vor dem Total-Absturz in die 3. Liga. Dennoch ist der Kader "hochkarätig besetzt.

Die Dynamos auf den Tribünen werden heute gutbeschalt hinter ihrer Mannschaft stehen.
Die Dynamos auf den Tribünen werden heute gutbeschalt hinter ihrer Mannschaft stehen.  © Lutz Hentschel

Und es ist eine Mannschaft, die nie aufgibt, auch in Unterzahl nicht. Das haben wir im Hinspiel schmerzlich erfahren müssen", erinnert Neuhaus. Damals führte Dynamo bereits 3:1 und gab in den letzten Minuten doch noch den Sieg aus der Hand.

Bei den Gästen konnte Rückkehrer Dirk Schuster (übernahm im Dezember von Torsten Frings) die Krise bisher zwar nicht aufhalten. Nur einen Sieg holte der gebürtige Karl-Marx-Städter bisher. Doch Schuster impft seiner Truppe vor dem Gang an die Elbe Selbstvertrauen ein. „Wir haben keine Angst vor Dynamo“, sagt er.

„Wir können Dresden wehtun – dafür sind wir gut gerüstet.“ Wie Schuster seine Wackel-Abwehr dicht kriegen will, sagt er nicht. Da hat Darmstadt nämlich große Probleme. Kevin Großkreutz und Immanuel Höhn sind gesperrt, Peter Niemeyer ist verletzt.

Wie Dynamo wiederum außer mit Toren gegen den Gegner und die Kälte vorgehen kann, dafür hat übrigens Sascha Horvath ein einfaches Rezept: "Einfach nicht stehen bleiben am Platz, sondern viel bewegen. Dann geht das schon bei den Temperaturen", grinst der kleine Österreicher.

Einige schwarz-gelbe Fans sind ziemlich hartgesotten - so wie dieser (l.), der bei Bibberkälte in Bielfeld oben ohne zugange war.
Einige schwarz-gelbe Fans sind ziemlich hartgesotten - so wie dieser (l.), der bei Bibberkälte in Bielfeld oben ohne zugange war.  © Imago

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