"Unglaublich, dass ich da im Weg stehe": Dynamo-Stürmer Mlapa bitter enttäuscht

Gemeinschaftlich raufen sich die Dynamo-Kicker nach Spielschluss die Haare.
Gemeinschaftlich raufen sich die Dynamo-Kicker nach Spielschluss die Haare.

Dresden - Und wieder standen sie mit leeren Händen da. Nach der abermals bitteren wie knappen Niederlage in Sandhausen rätselte man bei den Schwarz-Gelben, woran's diesmal gelegen hatte.

An der Taktik wohl nicht. Denn defensiv hatte Dynamo tatsächlich nicht viel zugelassen. Stand im Abwehrzentrum stabiler und wirkte wacher als zuletzt. Uwe Neuhaus war mit seiner Abwehr zufrieden: "Defensiv ist die Taktik zu einhundert Prozent aufgegangen, da wir nicht unbedingt für die Attraktivität des Spiels verantwortlich sein wollten", meinte der Trainer.

Auch der Platzverweis von Haris Duljevic in der 55. Minute will der 58-Jährige nicht als Ausrede geltend machen. "Mit zehn Mann bedeutet es nicht automatisch, dass man dann ein Tor kassieren muss. Es war ein Fehler in der Situation zum 1:0 – hinterher hatten wir noch zwei Chancen, die wir nicht gemacht haben. So verlierst du ein typisches 0:0-Spiel."

Besonders ärgerlich: Ausgerechnet der eigene Mann, "Penny" Mlapa, verhinderte in der Schlusssekunde den möglichen Treffer von Manuel Konrad, indem er auf der Linie angeschossen wurde.

Das hätte der Ausgleich sein können – sogar müssen. Mlapa: "Unglaublich, dass ich da im Weg stehe und angeschossen werde. Das ist sehr bitter und enttäuschend", sprach der Angreifer nach der Partie mit gesenktem Kopf und ergänzte: "Das wird an mir die nächsten Tage noch knabbern".

Peniel Mlapa (M.) greift sich an den Kopf und kann's nicht fassen.
Peniel Mlapa (M.) greift sich an den Kopf und kann's nicht fassen.

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