Erkenntnis aus den Dynamo-Tests: Wer kann mit wem?

Dresden - Vier Testspiele absolvierten die Schwarz-Gelben im Trainingslager in Belek in der Türkei. Ein Sieg, ein Remis, zwei Niederlagen - Klingt nach einer mäßigen Ausbeute, doch die Ergebnisse spielten dabei eher eine untergeordnete Rolle. Wichtig war stattdessen die Erkenntnis: Wer kann mit wem?

Dynamo-Coach Maik Walpurgis (l.) weist Osman Atilgan die Richtung. Das Dynamo-Talent konnte im Camp durchaus Eigenwerbung betreiben.
Dynamo-Coach Maik Walpurgis (l.) weist Osman Atilgan die Richtung. Das Dynamo-Talent konnte im Camp durchaus Eigenwerbung betreiben.  © l

Dynamo-Coach Maik Walpurgis hatte es anfangs versprochen: "Jeder wird seine Spielzeiten auch über 90 Minuten bekommen.“

Bis auf Ausnahme einiger „U19“-Spieler und derjenigen, die nicht spielbereit waren, hat er sein Wort gehalten. Eine feste A- und B-Mannschaft gab es nicht, Walpurgis hatte die Aufstellungen ordentlich durchgemischt.

Das wurde zum Teil auf dem Platz sichtbar, nicht jeder kannte die Automatismen seines Mitspielers.

Daraus resultierten Fehlpässe und einige Stellungsfehler.

„Das ist immer so, wenn die Mannschaften stetig wechseln“ bestätigte Mittelfeldspieler Rico Benatelli. „Wir waren nicht richtig eingespielt.“

Doch genau das war das Ziel in den vier Partien, wie Benatellis Kollege Jannis Nikolaou erklärte: „Es ist gut, dass man in der Vorbereitung viel durchmischen kann. Dass jeder sich zeigen kann, jeder mit jedem mal spielt.“

Die Mannschaft: Spieler, Trainer und Betreuer von Dynamo gaben im Türkei-Trainingslager ein geschlossenes Bild ab. So jedenfalls können die Schwarz-Gelben optimistisch in die Zweitliga-Spiele gehen.
Die Mannschaft: Spieler, Trainer und Betreuer von Dynamo gaben im Türkei-Trainingslager ein geschlossenes Bild ab. So jedenfalls können die Schwarz-Gelben optimistisch in die Zweitliga-Spiele gehen.  © Lutz Hentschel

Weil im Ligabetrieb aufgrund von Sperren oder Verletzungen auch nicht immer die gleiche Elf zusammenspielen kann, ist es wichtig, „dass sich alle unter Wettkampfcharakter kennenlernen“, so Nikolaou.

Kapitän Marco Hartmann war von der Leistungsbereitschaft einiger Akteure positiv überrascht.

"Es war zu sehen, wenn jeder die Chance hat, sich über 90 Minuten zu beweisen, dass dann Leute auf einmal auffällig werden, die sonst nicht die Chance dazu erhalten haben", freute sich der 30-Jährige.

"Deswegen war das eine super Gelegenheit für jeden Einzelnen sich zu zeigen, dass er gegen Bielefeld auflaufen möchte."

Gegen die Arminia und Ex-Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus erwarten die Sachsen, die am Dienstag aus der Türkei zurückkehrten und am Vormittag 10.35 Uhr in Berlin landeten, allerdings gänzlich andere Bedingungen.

Zwar wurde der Rasen im Harbig-Stadion neu verlegt, aber angesichts der klirrenden Kälte müssen sich alle umstellen und warm anziehen.

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