Dynamo enttäuscht: "Fühlt sich wie eine Niederlage an"

Dynamo-Trainer Neuhaus schwante vor allem in der zweiten Halbzeit nichts Gutes. Er trieb seine Mannschaft immer wieder an, gab taktische Anweisungen.
Dynamo-Trainer Neuhaus schwante vor allem in der zweiten Halbzeit nichts Gutes. Er trieb seine Mannschaft immer wieder an, gab taktische Anweisungen.  © Lutz Hentschel

Dresden - Die Bilder gleichen sich. Auch nach dem 1:1 gegen Braunschweig herrschte bei Dynamo vor allem eines: Enttäuschung.

"Ja, jetzt stehen wir die dritte Woche in Folge hier und versuchen, irgendetwas zu erzählen, woran‘s gelegen hat", meinte ein geknickter Florian Ballas, der auch gleich die Antwort gab: "Diesmal war‘s mein Fehler. Valsvik hat das Tor gemacht, ich war für ihn zuständig. Natürlich ist das bitter. Am Ende stehst du mit nur einem Punkt da. Wie die letzten Wochen auch, ist das deutlich zu wenig."

Andreas "Lumpi" Lambertz sagte: "Das fühlt sich grade wie eine Niederlage an, sehr enttäuschend."

Zumindest Patrick Möschl konnte sich etwas freuen: über seine erstes Zweitliga-Tor für Dynamo. „Das ist schön, aber ich hätte lieber drei Punkte genommen“, relativierte der Österreicher.

Dynamos Trainer Uwe Neuhaus hatte es mal wieder kommen sehen und berichtete über seine böse Vorahnung: "Ich habe mich selber dabei ertappt: Hoffentlich jetzt kein Gegentor! Ich glaube, das ging den Spielern wohl genauso. Das Unentschieden ist gerecht, und wir müssen damit leben."

Voran bringt das Dynamo in der Liga nicht - zum drittletzten Platz sind es nur drei Pünktchen.

Andreas "Lumpi" Lambertz (unten) erlebte mit Dynamo zwar keine Bruchlandung, zufrieden war bei den Gastgebern mit dem Remis aber keiner.
Andreas "Lumpi" Lambertz (unten) erlebte mit Dynamo zwar keine Bruchlandung, zufrieden war bei den Gastgebern mit dem Remis aber keiner.  © Lutz Hentschel

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