Kapitän Hartmann nach Bochum-Pleite: Daran fehlt es Dynamo!

Das tat weh! Bochums späterer Siegtorschütze Lukas Hinterseer springt Marco 
Hartmann in den Rücken.
Das tat weh! Bochums späterer Siegtorschütze Lukas Hinterseer springt Marco Hartmann in den Rücken.

Dresden - Der Kapitän musste nach dem Ausgleich zum 2:2 raus, für ihn kam Manuel Konrad. Das Unheil kurz vor dem Ende sah Marco Hartmann von der Bank aus.

„Wir klären den Ball eigentlich stark im Zentrum, den Rest habe ich gar nicht gesehen. Ich glaube, eine einfache, klare Lösung wäre das Richtige gewesen“, so Hartmann. Doch nicht nur das 2:3 ärgerte den Käpt’n, es war das Abwehrverhalten allgemein.

Denn eigentlich hatte Dynamo mit dem frühen 1:0 durch Philip Heise alle Trümpfe in der Hand. Der erhoffte Rückenwind blieb aus. „Uns fehlt, wenn wir gegen den Ball spielen, absolut die Power. Es ist alles so ein bisschen Alibi. Gegen uns lässt es sich relativ leicht Tore schießen im Moment. Das müssen wir uns ganz klar ankreiden. Auswärts in Bochum, die ganz schön Druck hatten, in Führung zu gehen - das muss anders aussehen“, redete er sich den Frust von der Seele.

Die beiden Gegentore in der ersten Hälfte sind der Beleg für Hartmanns Worte, denn es waren keinesfalls herausgespielte Möglichkeiten. „Langer Ball, Kopfballverlängerung, Tor. Langer Ball, Elfmeter. Das ist echt schwach gewesen.“

Diese Probleme gibt es nicht erst seit Bochum. In den letzten drei Pflichtspielen zuvor kassierte Dynamo acht Gegentore, jetzt wieder drei.

„Es fehlt die absolute Disziplin gegen den Ball. Sandhausen hat es uns vorgemacht, wie das geht mit höchster Konzentration, gegen den Ball zu arbeiten. Die fehlt uns. Vielleicht denken wir zu viel mit Ball.“

Zumindest dieses Kopfballduell mit Ex-Dynamo Anthony Losilla konnte Marco 
Hartmann für sich entscheiden.
Zumindest dieses Kopfballduell mit Ex-Dynamo Anthony Losilla konnte Marco Hartmann für sich entscheiden.

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0