Dynamo-Neuhaus stinksauer: "Das hat nichts mit zweiter Liga zu tun"

Die Dynamos schlichen vom Platz. In den nächsten Tagen wird's nicht so angenehm...
Die Dynamos schlichen vom Platz. In den nächsten Tagen wird's nicht so angenehm...

Dresden - Die Dynamo-Profis können sich in den kommenden Tagen frischmachen. Trainer Uwe Neuhaus kannte keine Gnade bei der Pressekonferenz nach dem bitteren 2:3 in Bochum. Er zerlegte sein Team fast schon in alle Einzelteile. Er nahm nur einen Spieler aus: Erich Berko.

Elf Gegentore in den letzten vier Pflichtspielen, die derbe Pleite gegen Sandhausen und die erste Hälfte in Bochum - das war für den 58-Jährigen zu viel.

"Ich bin bitter enttäuscht, stelle mich immer vor meine Mannschaft, da kann eigentlich kommen was will. Nur wenn wir in zwei Spielen in drei Halbzeiten in dieser Verfassung auf dem Platz umherlaufen, und so habe ich das empfunden, dann hat das nichts mit zweiter Liga zu tun und den Anforderungen, die da gestellt werden. Gerade in den Zweikämpfen und im Durchsetzungsvermögen", schimpfte er.

Zwar hat Neuhaus in den zweiten 45 Minuten eine Reaktion gesehen, aber: "Mir stellt sich die Frage, warum erst in der zweiten Hälfte und nicht gleich nach dem Sandhausen-Spiel, warum nicht in den kompletten 90 Minuten? Das werde ich der Mannschaft auch in aller Deutlichkeit sagen", kündigte er Aussprachen an.

In Rage geriet er beim Stichpunkt 2:3, was Dynamo um den Lohn der zweiten Hälfte brachte. "Weil man zu dumm ist, ganz einfach."

Uwe Neuhaus schimpfte wie ein Rohrspatz, beschwerte sich auch beim Linienrichter - half am Ende alles nichts.
Uwe Neuhaus schimpfte wie ein Rohrspatz, beschwerte sich auch beim Linienrichter - half am Ende alles nichts.
Uwe Neuhaus sichtlich bedient.
Uwe Neuhaus sichtlich bedient.  © DPA

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