Lambertz fehlt zum dritten Mal gegen Chemnitz

Andreas Lambertz humpelte mit einer dicken Eispackung vom Rasen. Mindestens genauso dürfte den 31-Jährigen die Gelb-Sperre im Sachsenderby schmerzen.
Andreas Lambertz humpelte mit einer dicken Eispackung vom Rasen. Mindestens genauso dürfte den 31-Jährigen die Gelb-Sperre im Sachsenderby schmerzen.

Von Thomas Schmidt

Dresden - Nach den Werder-Bubis trifft Dynamo auf den Chemnitzer FC. Das war im Sommer so und ist in der Rückrunde nicht anders. Ebenfalls unverändert: Andreas Lambertz fehlt wie im August auch am Sonnabend im Sachsenderby.

„Lumpi“ und der Werder-Fluch: Der schwarz-gelbe Routinier ist erneut gesperrt. In der Hinrunde fehlte der 31-Jährige nach dem Bremer Gelb-Rot, diesmal kassierte er seine fünfte Gelbe der Saison. „Vielleicht hat es sogar was Gutes. Wir haben ja gegen Chemnitz auch ohne mich gewonnen - sogar schon zweimal“, erinnert Lambertz an das Sachsenpokal-Spiel gegen die Himmelblauen, in dem er verletzungsbedingt fehlte.

Gut, dass der kleine Mittelfeld-Motor gegen die Youngster von der Weser nicht fehlte. Der etatmäßige Sechser spielte zwar nicht spektakulär, sondern unauffällig. Aber was er am Ball machte, hatte Hand und Fuß. Gemeinsam mit Marco Hartmann schloss er in der Defensive die Lücken.

Nach vorn setzte Lambertz effektiv Nadelstiche und dabei in der 54. Minute den letztlich spielentscheidenden: Seine butterweiche Flanke von halbrechts erreichte Stefan Kutschke am Elfmeterpunkt, der per Kopf den 2:1-Siegtreffer markierte.

Dass der Sieg nicht mehr in Gefahr geriet, dazu trug auch Quirin Moll bei, der in den letzten 13 Minuten nach vierwöchiger Verletzungspause (Muskelfaserriss) ein Kurz-Comeback feierte. Und wohl gegen den CFC als zweiter Sechser neben Hatmann in die Startelf zurückkehren wird.

Fotos: Worbser, Lutz Hentschel


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