Spektakel auf St. Pauli: Dynamo holt zweimal Rückstand auf

Herzliche Begrüßung: Pauli-Trainer Olaf Janßen (l.) und Dynamo-Coach Uwe Neuhaus.
Herzliche Begrüßung: Pauli-Trainer Olaf Janßen (l.) und Dynamo-Coach Uwe Neuhaus.  © dpa/Daniel Reinhardt

Hamburg - Es bleibt dabei: Für Dynamo ist ein Dreier im Freudenhaus des deutschen Fußballs einfach nicht drin. Die Schwarz-Gelben holten allerdings nach großem Kampf ein bärenstarkes und hochverdientes 2:2-Unentschieden und damit einen Punkt beim FC St. Pauli.

Im Spiel eins nach der schweren Verletzung von Pascal Testroet - die Kollegen trugen beim Aufwärmen ein Extra-Shirt (PACO, COME BACK STRONGER!) - vertraute Trainer Uwe Neuhaus im Sturmzentrum mit Lucas Röser dem 1:0-Siegtorschützen von der Duisburg-Partie.

Neuzugang Eero Markkanen musste wegen eines Magen-Darm-Infekts passen. Kapitän Marco Hartmann rückte für Andreas „Lumpi“ Lambertz in die Startelf.

Die Paulianer, als äußerst gastfreundlich bekannt, begrüßten die 700 Dynamo-Fans sogar mit deren Hymne. Für Ex-Kapitän Sören Gonther gab‘s vom Kiez-Anhang Beifall - und auch ein paar Pfiffe.

Jubel beim Ausgleich: Marco Hartmann (r.) schoss Dynamo zum 1:1.
Jubel beim Ausgleich: Marco Hartmann (r.) schoss Dynamo zum 1:1.  © dpa/Daniel Reinhardt

Die Stimmung vor den 28.699 Zuschauern im Millerntor-Stadion wie immer von Beginn an prächtig. Das änderte sich auch nicht, als Dynamo von Beginn an mutig auftrat, sich nicht versteckte, mutig nach vorn spielte und zu „halben“ Chancen kam.

In der 22. Minute bebte dann der Kiez: Dynamos Patrick Möschl, bis dahin absolut agil, verlor den Ball und konnte anschließend Christopher Buchtmann im Strafraum nicht mehr stellen.

Paulis Spielmacher schlenzte den Ball zum 1:0 ins lange Eck. Doch Dynamo schlug eiskalt zurück. Rico Benatelli setzte sich stark im 16er durch und passte flach in die Mitte, wo Hartmann direkt aus neun Metern zum 1:1 einschob - tolles Tor (29.), verdienter Ausgleich!

Kurz vorm Pausenpfiff hatte Röser gar die Führung auf dem Fuß, scheiterte aus spitzem Winkel aber an Hamburgs Keeper Robin Himmelmann.

Auch nach der Pause wurde weiter mit offenem Visier gekämpft. Dynamo-Keeper Marvin Schwäbe verhinderte gegen Mats Möller-Daehli zweimal Schlimmeres (60., 66.). Gegen den Strich von Buchtmann war aber auch er machtlos - 2:1 für St. Pauli (69.).

Diesmal brauchte die SGD nur vier Minuten zum Ausgleich: Philip Heise hielt einfach mal drauf, Himmelmann ließ prallen und Röser war zur Stelle - 2:2 (73.)!

Zahlreiche Dynamo-Fans waren nach Hamburg zur Unterstützung der Mannschaft gereist.
Zahlreiche Dynamo-Fans waren nach Hamburg zur Unterstützung der Mannschaft gereist.  © dpa/Daniel Reinhardt
Zwischenzeitlich gab es Jubel, doch am Ende reichte es nur für ein 2:2.
Zwischenzeitlich gab es Jubel, doch am Ende reichte es nur für ein 2:2.  © dpa/Daniel Reinhardt
Zweimal lag St. Pauli vorn, zweimal zog Dynamo nach.
Zweimal lag St. Pauli vorn, zweimal zog Dynamo nach.  © dpa/Daniel Reinhardt

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