Schwäbe hofft bei "Heimspiel"-Premiere auf ersten Dynamo-Sieg





Marvin Schwäbe will morgen in 
Darmstadt die Bälle festhalten und bei der Dynamo-Premiere gegen die „Lilien“ 
siegen.
Marvin Schwäbe will morgen in Darmstadt die Bälle festhalten und bei der Dynamo-Premiere gegen die „Lilien“ siegen.

Dresden - Die 0:2-Heimpleite gegen Bielefeld hat Marvin Schwäbe abgehakt und eine wichtige Lehre daraus gezogen. Die Dynamo-Premiere in Darmstadt ist für den Keeper etwas Besonderes!

Keine 19 km vom Stadion am Böllenfalltor wuchs der 22-Jährige im beschaulichen Dieburg auf. „Das wird für mich ein schönes Erlebnis, erstmals in der Heimat zu spielen. 35 Karten wurden bestellt, ich freue mich drauf“, berichtete Schwäbe.

Auf die Frage, ob „Lilien“-Fans unter seinen Anhängern sind, meinte der Schlussmann ausweichend: „Dazu kein Kommentar. Zwei, drei werden gezwungen, in schwarz-gelben Trikots dabei zu sein.“ Eine großartige Verbindung zum Bundesliga-Absteiger Darmstadt hat Schwäbe selbst nicht.

Für ihn zählt nur eins: „Der Dynamo-Sieg.“ Und dafür sind aus seiner Sicht die Chancen nicht so schlecht: „98 will auch nach vorn spielen. Das kommt uns entgegen. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich.“

Allerdings kommt in die zuletzt wacklige Defensive erneut keine richtige Ruhe rein. Dresdens Coach Uwe Neuhaus hatte gestern keine gute Nachricht: „Sören Gonther wird ausfallen, die Kniebeschwerden haben sich erneut eingestellt.“ Dies bedeutet, dass Jannik Müller wieder in die Innenverteidigung neben Florian Ballas rückt. Ein Problem? „Dass würde ich so nicht unterschreiben. Stabilität hin oder her, jeder hat seine Stärken. Individuelle Fehler passieren, dafür sind wir alle Menschen. Wir müssen den Kopf hochnehmen und weitermachen“, fordert Schwäbe.

Er selbst traf am Mittwochabend eine mutige Entscheidung, die er in Darmstadt nicht noch mal treffen würde. In der Nachspielzeit eilte der Dynamo-Keeper in den Bielefelder Strafraum. Doch statt den 1:1-Ausgleich zu erzielen, musste er mit ansehen, wie in seinem Kasten der Ball zum 0:2 einschlug. „Das war weniger schön. Es war mein erster Ausflug, jetzt werde ich eher hinten bleiben.“





Marvin Schwäbe freut sich auf sein 
Heimspiel in Darmstadt. Morgen sind nicht nur Vater Ralf und Mutter Ramona 
dabei, sondern auch sein 35-köpfiger Fanclub.
Marvin Schwäbe freut sich auf sein Heimspiel in Darmstadt. Morgen sind nicht nur Vater Ralf und Mutter Ramona dabei, sondern auch sein 35-köpfiger Fanclub.  © Dehli-News

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