"Tut mir leid!" Neuhaus entschuldigte sich bei seinem Kumpel Hofschneider

Freundschaftliche Begrüßung der Trainer vor dem Spiel: Dynamos Uwe Neuhaus (l.) und Union-Kollege André Hofschneider, beide warm angezogen.
Freundschaftliche Begrüßung der Trainer vor dem Spiel: Dynamos Uwe Neuhaus (l.) und Union-Kollege André Hofschneider, beide warm angezogen.  © Lutz Hentschel

Berlin - Uwe Neuhaus entschuldigte sich bei seinem alten Mitstreiter und Kumpel: „Tut mir leid“, sagte Dynamos Trainer nach dem 1:0-Sieg über Union Berlin in Richtung seines Spezies André Hofschneider.

Das Duell der beiden, die sieben Jahre von 2007 bis 2014 bei den „Eisernen“ zusammengearbeitet hatten, entschied am Ende der Erfahrenere.

„Das waren enorm wichtige drei Punkte für uns. Der Ort oder wer auf der Trainerbank gegenüber sitzt, spielen da erstmal keine Rolle. Ich weiß nicht, ob es ein verdienter Sieg war oder nicht. Ist mir auch egal“, meinte der 58-Jährige, der erneut mit viel Beifall und Sprechchören in der Wuhlheide empfangen wurde.

„Ich wünsche Hofi und Union für die nächsten Wochen mehr Glück und Erfolg.“ Für seinen ehemaligen Assistenten war es natürlich kein Einstand nach Maß. „Glückwunsch, am Ende war‘s verdient“, gab Hofschneider unumwunden zu. Er hatte vor ein paar Tagen den Trainerjob bei Union für den beurlaubten Jens Keller übernommen. „Dynamo hatte die reifere Spielanlage, konnte mehr mit dem Ball anfangen als wir. Die Dresdner haben ihr Tal vor zwei Wochen durchschritten, wir noch nicht. Das war heute schon etwas deprimierend für uns.“

Übrigens: Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hatten sich sowohl Neuhaus als auch Hofschneider für lange Beinkleider entschieden...


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