Fan-Randale: Hammer-Strafe für Magdeburg!

Auch in Dresden konnten sich einige FCM-Fans nicht benehmen.
Auch in Dresden konnten sich einige FCM-Fans nicht benehmen.

Magdeburg - Der Deutsche Fußball-Bund hat gegen Fußball-Drittligist 1. FC Magdeburg eine drastische Strafe wegen des Fehlverhaltens der Anhänger ausgesprochen.

Der Aufsteiger muss 40.000 Euro Geldstrafe zahlen und darüber hinaus ein Meisterschaftsspiel unter teilweisem Ausschluss der Öffentlichkeit bestreiten. Der Teilausschluss, von dem die Nordtribüne betroffen ist, wurde für zehn Monate auf Bewährung ausgesetzt und wird wirksam, wenn es in dieser Zeit zu einem weiteren schwerwiegenden Zwischenfall kommt.

Von der Geldstrafe kann der Verein 20.000 Euro für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden, was dem DFB bis zum 31. Juli nachzuweisen ist. Dieses Urteil fällte der DFB am Dienstag.

Der Verband ahndete damit Ausschreitungen Magdeburger Fans in den Partien gegen den SV Wehen Wiesbaden, bei Dynamo Dresden, bei der SG Sonnenhof Großaspach und gegen den FSV Mainz 05 II in der Zeit von Oktober bis Dezember 2015.

Dabei war zumeist Pyrotechnik im Einsatz, es wurden jedoch auch Gegenstände auf das Spielfeld geworfen und versucht, das Spielfeld zu stürmen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Während des Heimspiels gegen Wiesbaden zündeten die Magdeburger Anhänger Pyrotechnik.
Während des Heimspiels gegen Wiesbaden zündeten die Magdeburger Anhänger Pyrotechnik.

Fotos: Lutz Hentschel, imago


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