Günther Oettinger als neuer Präsident des VfB Stuttgart?

Stuttgart - EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) hat kein Interesse, beim Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart Nachfolger des zurückgetretenen Präsidenten Wolfgang Dietrich zu werden.

Günther Oettinger will nicht VfB-Präsident werden.
Günther Oettinger will nicht VfB-Präsident werden.  © DPA

"Ich liebe den VfB", sagte Oettinger dem "Badischen Tagblatt. "Aber ich habe nicht die Absicht, VfB-Präsident zu werden, das ist für mich kein Thema."

Auf die Frage, ob er kurz überlegt habe, sagte er: "Nein. Höchstens so wie man als 14-Jähriger davon träumte, Lokomotivführer zu werden. Aber nicht ernsthaft."

Beim schwäbischen Fußball-Zweitligisten soll auf der Mitgliederversammlung am 15. Dezember ein neuer Clubchef gewählt werden.

"Wenn der VfB am ersten Advent vorne steht, wird ein neuer Präsident mit Rückenwind starten", sagte Oettinger: "Wenn der VfB nach zehn Spielen im Mittelfeld steht, wird die Sache schwierig für jeden, der kommt."

Nach dem Rücktritt von Dietrich vor rund zwei Wochen hatte der EU-Kommissar dem VfB seine Hilfe angeboten und gesagt, er würde "beratend" zur Verfügung stehen.

Das Team von Trainer Tim Walter war mit einem 2:1 gegen Hannover 96 in die Zweitliga-Saison gestartet und hatte damit vor dem ersten Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim am Sonntag ihre Favoritenrolle bestätigt. Er erwarte den direkten Wiederaufstieg, sagte Oettinger.

Trat vor Kurzem zurück: Wolfgang Dietrich.
Trat vor Kurzem zurück: Wolfgang Dietrich.  © DPA

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