CFC-Sportvorstand Sobotzik schwärmt von Mroß

Chemnitz - Des einen Freud, des anderen Leid! Dem finanziell stark angeschlagenen Wuppertaler SV laufen die Spieler weg - Nutznießer ist unter anderem der CFC, der sich die Nummer eins im Tor schnappte.

Sicher pflückt Joshua Mroß den Ball aus der Luft. Hier trägt der Schlussmann noch das Trikot des Wuppertaler SV, ab sofort wird er aber das Dress der himmelblauen Chemnitzer übestreifen.
Sicher pflückt Joshua Mroß den Ball aus der Luft. Hier trägt der Schlussmann noch das Trikot des Wuppertaler SV, ab sofort wird er aber das Dress der himmelblauen Chemnitzer übestreifen.  © Imago

Joshua Mroß trainiert am Dienstag erstmals bei den Himmelblauen mit. Am vergangenen Freitag unterschrieb der 22-Jährige seinen neuen Vertrag bei den Chemnitzern. Mroß ist als Nummer zwei hinter Stammkeeper Jakub Jakubov eingeplant.

"Joshua ist ein junger und dennoch erfahrener Torhüter, der auch in der kommenden Saison noch unter die ,U23'-Regel fällt. Er ist spielerisch sehr stark, entwicklungsfähig, ein positiver Typ, der zu uns passt", sagt CFC-Sportvorstand Thomas Sobotzik.

Von einem Glücksfall will er aber nicht sprechen: "So eine Situation, wie sie in Wuppertal eingetreten ist, wünscht man keinem Verein. Sie haben Joshua nur ungern ziehen lassen. Immerhin war er sechs Jahre lang im Verein."

Nach dem Ausfall von Florian Sowade war der Regionalliga-Spitzenreiter kurzfristig zum Handeln gezwungen.

Sobotzik: "Wir hatten Joshua schon länger auf dem Zettel. Als wir angefragt haben, hat er sich sofort ins Auto gesetzt und ist die 500 Kilometer nach Chemnitz gefahren, um sich unserem Trainerteam vorzustellen und sich hier alles anzuschauen."

Thomas Sobotzik
Thomas Sobotzik  © p.p./Sven Sonntag

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