Toni Kroos trifft und versaut Tipper Mega-Gewinn

Sotschi - Zur Fußball-WM boomt auch das Wettgeschäft. Ein Fußball-Fan hatte sich am 2. Spieltag des Turniers zu einer irren Kombi-Wette entschlossen. Beinahe hätte er einen Riesengewinn eingestrichen. Toni Kroos (28) und wenige Zentimeter machten ihm einen Strich durch die Rechnung.

Toni Kroos bejubelt seinen Treffer zum 2:1. Zum Leidwesen von Lee Robinson, der dadurch seinen Gewinn verlor.
Toni Kroos bejubelt seinen Treffer zum 2:1. Zum Leidwesen von Lee Robinson, der dadurch seinen Gewinn verlor.  © DPA / Andreas Gebert

Auf dem Wettschein des Mannes, den dieser bei Twitter veröffentlichte, waren drei Ereignisse festgehalten. Der Wett-Teilnehmer setzte auf einen 2:1-Sieg von Mexiko gegen Südkorea, einen Doppelpack von Belgiens Romelu Lukaku und ein Tor aus der Distanz von Toni Kroos.

All das hatte Lee Robinson fast komplett richtig vorhergesagt. Beim Spiel der Mexikaner gegen Korea erzielte Heung-Min Son zwar erst in der Nachspielzeit den 1:2 Endstand. Trotzdem lag der Mann hier genau wie bei dem Doppelpack des belgischen Sturmtanks Lukaku beim 5:2-Erfolg gegen Tunesien richtig.

Und letztlich hatte der Tipper ja auch das Tor von Toni Kroos gegen Schweden richtig vorhergesagt.

Er hatte sich nur geirrt, von wo der Real-Star treffen würde. Denn auf dem Tippschein Robinsons war festgehalten, dass Kroos von außerhalb des Sechzehnmeter-Raums treffen würden. Tatsächlich schloss die "deutsche Passmaschine" jedoch im Strafraum ab, nachdem er die Freistoß-Variante indirekt und gemeinsam mit Teamkollege Marco Reus ausgeführt hatte.

Ein Treffer der bitteren Art in doppelter Hinsicht. Denn einerseits lag der Ball auf dem Freistoßpunkt zunächst außerhalb des Strafraums, Kroos entschloss sich jedoch gegen einen direkten Torschuß. Andererseits weil ihm so 5260 Britische Pfund (fast 6000 Euro) durch die Lappen ging.

Aus seiner Enttäuschung machte der Mann auf Twitter keinen Hehl. "Wenn du ein Tor von Toni Kroos von außerhalb der Box brauchst, um 5250 Pfund für einen Fünfer zu bekommen", beschwerte sich Robinson in den Sozialen Medien.

Viele konnten mit ihm mitfühlen. "Bitte gebt ihm einfach das Geld", "Das ist herzzerreißend, Wirklich", "Brutal", haben einige Follower wahrscheinlich schon ganz ähnliche Erfahrungen gemacht.


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