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+++ Historische Pleite! +++ Deutschland fliegt bei WM raus +++

WM 2018 in Russland: Deutschland nach Niederlage im letzten Spiel der Gruppe F gegen Südkorea ausgeschieden

In Kasan stand das letzte Gruppenspiel an. Nach einer Niederlage gegen Südkorea muss Deutschland die Heimreise antreten. Es ist eine Blamage.

Kasan (Russland) - Das war nichts! Die deutsche Nationalmannschaft hat das letzte Spiel der Gruppe F bei der Fußball-WM gegen Südkorea mit 0:2 (0:0) verloren. Die Truppe von Bundestrainer Joachim Löw muss die Heimreise antreten.

Deutschland muss nach der zweiten Pleite die Heimreise antreten.
Deutschland muss nach der zweiten Pleite die Heimreise antreten.

Die Vorzeichen waren vor dem Anpfiff klar, ein Sieg mit zwei Toren Vorsprung hätte der DFB-Elf zum sicheren Weiterkommen gereicht. Am Ende sollte jedoch alles anders kommen. Nach einer erneut schwachen Leistung muss der nächste Weltmeister bereits nach der Gruppenphase nach Hause. Es ist das erste Mal, dass für den DFB so früh Schluss ist.

Die deutsche Mannschaft wirkte dabei in Kasan von Beginn an nicht richtig im Spiel und zu allem Überfluss gegen einen Gegner wie Südkorea gar nervös. Chancen waren vor allem in der ersten Hälfte Mangelware. Da auch die Umstellungen und Einwechslungen im zweiten Durchgang verpufften, blieben Toni Kroos und Co. ohne Treffer gegen den mutig kämpfenden Außenseiter.

Die Mannschaft von Trainer Shin Tae-Yong konnte sich hingegen in der Nachspielzeit durch Treffer von Young-gwon Kim (90.+2) und Superstar Heung-min Son (90.+6) für den gezeigten Einsatz belohnen, ist als Dritter der Gruppe F aber ausgeschieden. Im Achtelfinale stehen furiose Schweden, die im direkten Duell Mexiko klar bezwingen konnten, und die Nordamerikaner.

Wie das Spiel gegen Südkorea im Detail ablief und wie sich unter anderem Bundestrainer Joachim Löw und Mats Hummels zum bitteren Aus geäußert haben, ist im TAG24-Liveticker unterhalb der Tabellenübersicht nachzulesen.

Joachim Löw bezieht Stellung: "In der Kabine herrscht natürlich eine riesige Enttäuschung. Totenstille. Keiner ist in der Lage, etwas zu sagen. Zu erklären, ist es schwierig. Aber es wäre nicht verdient gewesen, weiterzukommen", sagte der Bundestrainer im Gespräch mit dem ZDF. "Wir haben in der Vorbereitung alles getan, um die Konzentration zu schärfen. Der Mannschaft hat die Leichtigkeit gefehlt. Die Sicherheit war nicht vorhanden. Wir sind zu Recht in dieser Gruppe ausgeschieden."

Woran es gemangelt hat? "Wir haben es nicht auf den Platz gebracht", analysierte Löw. "Wir waren in den Spielen gegen Schweden und Mexiko verkrampft. Wir konnten keine Dynamik erreichen. Die letzte Konsequenz und Entschlossenheit waren nicht da."

Von einem Fluch will Löw aber nichts wissen. Es sei wahnsinnig schwer, "einen großen Erfolg zu wiederholen". "Woran es gelegen hat, kann ich nicht sagen. Vielleicht war es eine gewisse Selbstherrlichkeit vor dem Mexiko-Spiel", erklärte Löw. "Gegen Schweden und Südkorea kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Mannschaft hat auch im Training angezogen. Vor dem Spiel heute hat man auch gemerkt, dass ein Ruck durch sie gegangen ist. Aber auf dem Feld hat man nichts gesehen."

Zwar hadert Löw mit dem Ausscheiden, dennoch sei es gerechtfertigt: "Wir dürfen uns auch bei diesem Spiel nicht beklagen. Jetzt ist es schiefgegangen. Ich muss natürlich die Verantwortung übernehmen", sagte der Bundestrainer, dessen Zukunft wohl in Frage gestellt werden dürfte. "Ich denke, der gesamte deutsche Fußball hat heute verloren. Vieles, was wir uns in den letzten Jahren aufgebaut haben. Wir können uns dafür nur entschuldigen. Ich bin natürlich der Erste, der sich hinterfragen muss. Das ist in meiner Verantwortung. Da muss ich aber auch erstmal eine Nacht drüber schlafen."

Zu seiner Zukunft wollte er aber nicht ins Detail gehen: "Das ist jetzt auch zu früh für mich. Ich brauche ein paar Stunden, um wieder klar zu sehen. Die Enttäuschung ist auch tief in mir drin. Ich war wirklich optimistisch. Aber da muss man morgen mal Gespräche führen, wie es weitergeht."

Oliver Bierhoff spricht ebenfalls: "Es spricht eigentlich keiner. Jeder ist in sich gesunken. Wir hatten es selbst in der Hand", erklärte Bierhoff. "Gegen Ende macht man natürlich auf. Das ist einfach ein großer Frust, eine riesige Enttäuschung. Ich glaube, wir wollten dumme Fehlpässe vermeiden. In den ersten beiden Spielen sind dadurch Konter entstanden. Wenn wir das Spiel schnell gemacht haben, haben wir auch Chancen kreiert."

Ein Selbstläufer sei eine WM aber nie: "Alle Mannschaften haben es hier schwer. Da ist sicherlich ein bisschen Kopfsache dabei. Wir sind nicht in Führung gegangen, um unser Spiel aufzuziehen", sagte Bierhoff, der zur Zukunft von Löw kurz blieb: "Jogi hat vor kurzem einen Vertrag unterschrieben. Ich gehe fest davon aus, dass er weitermacht. Dann müssen wir wieder angreifen."

Basler tritt nach: Okay, man kann über Basler denken, was man will. Ganz daneben liegt er diesmal aber nicht. Ob es den Tweet dennoch unbedingt braucht ...

Mats Hummels stellt sich: "Es ist ganz, ganz schwierig in Worte zu fassen. Wir haben bis zum Schluss daran geglaubt. Aber wir haben den Ball aber einfach nicht ins Tor gebracht. Wir hatten genug Gelegenheiten. Auch ich muss einen machen. Das hat uns heute das Genick gebrochen", erklärte der Abwehr-Chef. "Heute war es nicht einfach. Man sieht ja bei der WM, dass keine Mannschaft gut durchkommt. Wir haben uns mit dem Mexiko-Spiel eben in diese Situation gebracht. Wir haben einige Punkte, an denen wir ansetzen müssen."

Neu sei das Problem dabei keinesfalls: "Man hat ja auch in den letzten Testspielen gesehen. Das letzte überzeugende Spiel war im Herbst 2017. Das ist ein bisschen lang her. Ab der 60. Minute sind wir hektisch geworden, in Konter gelaufen. Da haben wir unsere Struktur verloren. Ein ganz bitterer Abend für uns."

Fazit: Der Weltmeister ist tatsächlich raus! Deutschland scheitert bereits in der Vorrunde - und reist mit hängenden Köpfen ab. Vor allem nach dem emotionalen Sieg gegen Schweden hätte es aufwärts gehen sollen, was das Team dann jedoch gegen Südkorea ablieferte, war deutlich zu wenig. Zum ersten Mal ist also bereits in der Gruppenphase Schluss. Am Ende steht nach drei Spielen das verdiente Aus. Wir begeben uns mal auf Stimmenfang.

90+10.: Das war es, das Spiel ist vorbei. Deutschland ist als Letzter der Gruppe F ausgeschieden. Schweden und Mexiko sind im Achtelfinale. Südkorea verabschiedet sich mit einem beachtlichen Resultat. Das war sie also ... die erste WM von Reus. Bitter.

90.+6.: Tor für Südkorea! 0:2! Das deutsche Tor ist leer, alles wird nach vorne geworfen. Südkorea nutzt dies eiskalt aus, Heung-min Son erhöht auf den letztlich wohl verdienten Endstand von 2:0 für Südkorea. Der Fluch der Weltmeister hält also an.

90.+2.: Tor für Südkorea! 0:1! Oder doch nicht? Der Videoassistent checkt die Szene. Nun läuft Geiger zum Bildschirm. Wie zu sehen ist, kommt der Ball von Süle. Das Tor von Young-gwon Kim zählt, Deutschland ist raus!

90.+2.: Die erste Minute der Nachspielzeit ist rum, erst jetzt rollt der Ball wieder.

90. Minute: Ecke für Südkorea und ein Spieler liegt auch am Boden. Das bringt wertvolle Zeit und auf der deutschen Bank manifestiert sich langsam aber sicher das Aus in den Gesichtern. Nachspielzeit? Sechs Minuten. Aus deutscher Sicht gut, aus Sicht von Mexiko wohl (berechtigt) unverständlich.

87. Minute: Özil flankt von rechts, Hummels steht am Fünfer völlig frei und kommt zum Kopfball. Das Timing stimmt aber nicht. Der Ball landet auf der Schulter des Abwehrspielers, segelt ins Aus. Kurze Zeit später verpufft ein Schuss von Kroos in den Handschuhen von Cho. Zwei Minuten!

86. Minute: Wer will die Verantwortung? Keiner offenbar! Brandt kriegt das Leder im Sechzehner von Müller, zieht aber nicht direkt ab. Der Joker wartet und wartet, dann ist es zu spät: Schuss geblockt. Auf der Gegenseite gibt es eine Ecke für Südkorea. Diese bleibt aber ohne Folgen.

84. Minute: Reus mit dem Schuss! Wieder geht der Ball vorbei. Sieben Minuten noch (plus Nachspielzeit). Von Gomez war in den letzten Minuten auch weniger zu sehen. Gomez-Button drücken!

81. Minute: Die Chancen sind da, zumindest hat Deutschland immer wieder Überzahl im Strafraum. Es soll aber stets noch ein Pass und noch einer gespielt werden. Da fehlt die Zielstrebigkeit, Jungs! Wir brauchen also offenbar wieder einen Kroos-Eier-Moment. Klasse ... P.S. Südkorea hat gewechselt: Go ist für Hwang im Spiel.

79. Minute: Wie wäre es mit einer neuen Regel? FIFA aufgepasst: 10 Ecken geben ein Tor. Deutschland steht bei 8. Das wäre machbar! Zehn Minuten sind noch zu spielen, dann wäre die Blamage perfekt.

78. Minute: Brandt kommt für Hector. Auf der Gegenseite verpasst Son ganz knapp die Führung. Der Ball rauscht links am Pfosten vorbei.

76. Minute: Von Reus ist kaum etwas zu sehen, dafür macht die rechte Seite mit Werner und Kimmich ordentlich Dampf. Flanke um Flanke segelt in die Mitte. Die Streuung ist dabei enorm. Eine Heatmap und der Strafraum wäre rot.

74. Minute: Während Kroos wartet, um die nächste Ecke ausführen zu können, legt Schweden nach. 3:0, das Thema ist durch. Alle Fans der Mexikaner dürften ab sofort am Handy hängen und TAG24 lesen. Der Treffer war im Übrigen ein Eigentor von Mexikos Alvarez.

70. Minute: Zur Erinnerung: Bleibt es bei dem aktuellen Stand, dann war es das. Ein Tor könnte alles ändern, dann ist Mexiko nämlich raus und Deutschland weiter. Und während ich diese Worte schreibe, hat Gomez die nächste Möglichkeit. Die Einwechslung macht sich bereits jetzt bezahlt. Auf geht's, Mario. Vergesst meine Worte vor dem Spiel. HÄMMERT DEN BUTTON!

69. Minute: Gomez hat die erste Chance, Cho packt aber sicher zu. Südkorea wechselt: Moon geht runter, Ju ist mit von der Partie.

65. Minute: Auch das noch: Südkorea wird stärker! Die Außenseiter müssen eigentlich sogar das Tor machen. Selbst im deutschen Strafraum hat die Truppe um Son plötzlich Überzahl. Hummels verhindert den Rückstand.

64. Minute: Der Blick geht auf die Uhr. Auch Altkanzler Gerhard Schröder zittert mit dem DFB-Team ums Weiterkommen. Seine Frau Soyeon Kim aus Südkorea sieht das wohl anders ...

62. Minute: Was spielt Deutschland denn da? Werner gewinnt den Ball und bedient Özil, der könnte abziehen, verweigert jedoch und will Kroos anspielen. Dieser kann aus 15 Metern abziehen - und trifft Goretzka. Danach ist Schluss für den Angeschossenen.

61. Minute: Nachtrag zum Schweden-Elfer: Berg wird von Moreno im Sechzehner gelegt, der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt. Das Ding ist drin. 2:0! Deutschland braucht ein Tor, Löw reagiert: Müller wird für Goretzka kommen.

59. Minute: Özil spielt in der Mitte hinter Gomez, Werner geht auf die rechte Seite, Reus stürmt über links. Die Schweden dürfen sich derweil über einen Elfmeter freuen. Offenbar ... denn die Szene wird wohl nochmals überprüft.

58. Minute: Es ist an der Zeit! Gomez kommt. Deshalb nochmal zur Erinnerung: Neuen Tab im Browser öffnen, Gomez-Button vorbereiten. Khedira muss runter.

55. Minute: Da habe ich doch glatt eine Verwarnung für Südkorea in der 48. Minute unterschlagen! Moon unterbindet einen Konter durch ein Foul an Kroos. Folgerichtig gibt es Gelb! Und wenn wir schon dabei sind, frühstücken wir den Wechsel beim Außenseiter gleich mit ab: Koo muss verletzt vom Feld, Hwang kommt dafür aufs Feld.

54. Minute: Ob die deutschen Spieler mitbekommen haben, was da gerade vorgefallen ist? Wir wissen es nicht. Die Angriffsbemühungen nehmen aber immer weiter zu. Es wird wohl ein (unnötiger) Krimi.

50. Minute: Schweden führt durch einen Treffer von Ludwig Augustinsson! Um Gotteswillen! Bleibt es bei den Ergebnissen, dann darf der DFB die Heimreise antreten ...

48. Minute: Da war die Chance! Kimmich bringt den Ball in den Strafraum, Goretzka kommt frei zum Kopfball - und Keeper Cho denkt, dass er Neuer ist. Ist er innerlich wohl in dieser Sekunde auch und lenkt das Leder mit einer Wahnsinnstat am Pfosten vorbei. Uiuiui! Das gibt es doch nicht!

47. Minute: Ernsthaft ... das Offensivspiel der DFB-Elf ist statisch, bestenfalls behäbig - und endet in der Regel am gegnerischen Sechzehner. Es herrschte bislang Ratlosigkeit. Da das Parallelspiel zwischen Mexiko und Schweden jedoch auch 0:0 steht, wäre Deutschland Stand jetzt (Gruß an alle Fans von Eintracht Frankfurt) als Gruppenzweiter weiter.

46. Minute: Müller bleibt noch auf der Bank, Wechsel gab es keine. Südkorea stößt an. Auf geht's!

Halbzeit: Bevor sich jemand beschwert, dass wir alles zu negativ sehen. Nö! Das Spiel muss besser werden, aber wir sind uns sicher: Das wird es auch! Die Spieler kommen wieder aus dem Tunnel. Es geht also gleich weiter.

Halbzeit: Kommen wir nun zu den Highlights ...

Halbzeit: Dass Zahlen trügerisch sein können, zeigt dieses Spiel. Die DFB-Elf hat 63,5 Prozent ihrer Zweikämpfe gewonnen, 70,7 Prozent Ballbesitz stehen zu Buche. Obendrauf hat sich Deutschland 313 Mal das Spielgerät zugeschoben (Südkorea 92). Vier Ecken und sechs Schüsse (wir lassen das "Tor" davor mal absichtlich aus) blieben ohne zählbaren Erfolg.

Halbzeit: Bevor wir die ersten 45 Minuten zusammenfassen ... hier ein kleiner Hinweis eines Twitter-Users ...

45.+2: Kommentator Bela Rethy liefert praktisch zur Halbzeit das Zitat zum ersten Durchgang: "Das ist keine Zeitlupe, das sind Livebilder." Und das war es dann auch. Nach 48 Minuten hat Geiger ein Einsehen.

45. Minute: Son und Hector liefern sich im deutschen Sechzehner einen Ringkampf. Elfmeter? Niemals. Das sieht auch der Unparteiische aus den USA so. Es gibt drei Minuten obendrauf. Vielleicht geht ja doch noch was.

43. Minute: Die Fans in Frankfurt auf der Zeil sind offenbar langsam leicht verzweifelt. Ein Pfostenschuss von Werner sorgt für einen lauten Aufschrei. Wir wären ja dabei, hätte der Schiedsrichter nicht zuvor schon abgepfiffen. Kein schönes Spiel bisher, absolut nicht.

39. Minute: Werner lebt! Werner spielt mit! Werner wird abgeblockt. Die nachfolgende Ecke sorgt immerhin für Gefahr. Hummels kommt im Strafraum irgendwie an den Ball. Auf dem Bierdeckel dreht sich der Verteidiger und ist dabei von drei Südkoreanern umzingelt. Auch Keeper Cho ist zur Stelle. Gemeinsam wird der Bayern-Star gestoppt.

36. Minute: Inzwischen ist das deutsche Team bei über 80 Prozent Ballbesitz. Die Flanken, die ohne Abnehmer quer durch die Box segeln, interessiert das allerdings herzlich wenig. Randinfo zu gespielten Pässen: 258 hat Deutschland, 47 die Südkoreaner. Zwischenstand? 0:0.

33. Minute: Reus fasst sich nach einer schnellen Kombination mal ein Herz und zieht ab. Der Schuss des Dortmunders aus gut 18 Metern wird jedoch vor der Strafraumgrenze abgeblockt. Auf das Tor wäre er wohl sowieso nicht gegangen.

31. Minute: Nein, so wird es schwer. Das, was die DFB-Elf bisher zeigt, reicht nicht. Auch Löw sieht an der Seitenlinie alles andere als glücklich aus. Immerhin: Seine Mannschaft liegt bislang nicht zurück. Südkorea steht weiter dicht gestaffelt, das Zentrum ist dicht.

29. Minute: Wieder Ecke für Deutschland, wieder kein Ertrag. Kroos bringt den Ball hoch in den Strafraum, dieser segelt jedoch an Freund und Feind vorbei. Generell geht es immer wieder über die Flügel. Dort schalten sich die Außenverteidiger Kimmich und Hector ein. Wenn jetzt noch das Timing stimmen würde ...

25. Minute: Vom reinen Spielvermögen her existiert natürlich ein Qualitätsunterschied. Deutlich überlegen ist der Weltmeister allerdings dennoch nicht. Die zündende Idee fehlt. Im Mittelfeld kommt es immer wieder zu Fehlpässen. Da helfen auch rund 70 Prozent Ballbesitz nicht wirklich viel.

23. Minute: Dass es die Südkoreaner über Einsatz versuchen, ist klar. Hin und wieder wird es jedoch etwas zu bissig. Die Folge: Lee begeht bereits sein drittes Foul. Dieses Mal bekommt Kroos einen Tritt ab. Es gibt den nächsten gelben Karton.

22. Minute: Weiter geht es im Programm. Das ganz große Risiko scheut die Löw-Truppe noch, was auch nachvollziehbar ist. Ein Feuerwerk gibt es bisher deshalb nicht. Auch Cho im Kasten der Gäste hat bei hohen Bällen der Deutschen bislang alles im Griff.

19. Minute: So schnell kann es gehen! Khedira hat im Mittelfeld das Bein zu hoch. Es gibt einen Freistoß von Jung für Südkorea - und zwar aus guter Position. Neuer leistet sich beim scharf geschossenen Ball eine brutale Unsicherheit, kann im Nachsetzen jedoch das 0:1 gerade noch auf Kosten einer Ecke verhindern. Durchatmen.

15. Minute: Eine Viertelstunde ist gespielt. Und langsam übernimmt Deutschland in Kasan die Kontrolle. Das Spiel findet nahezu ausschließlich in der Hälfte der Südkoreaner statt. Was fehlt, ist jedoch ein Ertrag aus den Bemühungen. Die erste wirkliche Chance ist die Truppe den eigenen Fans noch schuldig. Fazit: Stets bemüht.

13. Minute: Goretzka findet in der Mitte keinen Abnehmer, die Abwehr der Südkoreaner kann jedoch nur zur Ecke klären. Diese verpufft jedoch ohne Wirkung.

9. Minute: Erste Gelbe Karte der Partie! Jung steigt an der Seitenlinie deutlich zu hart gegen Hector ein. Völlig gerechtfertigt gibt es die erste Verwarnung des Spiels.

8. Minute: Wirkliche Torchancen sind noch Mangelware. Der Boss will mehr sehen ... wir auch!

6. Minute: Vorstoß über Süle! Der Abwehrspieler schlägt den Ball aus dem Halbfeld links in den Strafraum zu Reus. Der BVB-Akteur nimmt die Kugel volley, bringt den Ball ins Zentrum. Ein Mitspieler ist aber nicht in Sicht.

5. Minute: In der Offensive suchen Kroos und Co. das Loch in den zwei dichtstehenden Viererketten des Außenseiters. Bislang hat Südkorea vier Pässe gespielt, der Siegtorschütze gegen Schweden ist schon bei zwölf.

3. Minute: Dass die Südkoreaner sich hier nicht verstecken wollen, wird schnell deutlich. Über die rechte Seite rollt bereits nach wenigen Minuten der erste Angriff. Die Hereingabe ist jedoch ungefährlich.

1. Minute: Schiedsrichter Geiger pfeift die Partie an! Die DFB-Elf, heute in den Auswärtstrikots unterwegs, stößt an.

15.59 Uhr: Die Hymnen sind durch. Jetzt zählt's.

15.55 Uhr: Nachtrag zum absolut legendären Spruch von Oliver Kahn: Nein, Jogi ... Finger weg!

15.50 Uhr: Während ich mir noch schnell einen Kaffee hole, gibt es für Euch nochmal ein Video, das praktisch zusammenfasst, worum es heute geht.

15.47 Uhr: Was ist mit diesem "anderen Spiel"? Berechtigte Frage: Natürlich werden wir auch immer wieder einen Blick zum Duell zwischen Schweden und Mexiko werfen. Dank der deutschen Offensivpower wird das aber lediglich ohne Schweißperlen erfolgen.

15.44 Uhr: Was passiert eigentlich, wenn Deutschland heute ausscheidet? Fliegt Löw dann? Nein, sagt DFB-Präsident Reinhard Grindel. Dieser hat Löw unabhängig vom Abschneiden bei der WM in Russland eine Jobgarantie ausgestellt.

"Wir haben uns im DFB-Präsidium vor der WM für die Vertragsverlängerung entschieden, weil wir der Auffassung sind, dass der Umbruch, den es nach der WM unabhängig vom Ausgang des Turniers geben wird, von niemandem besser gestaltet werden kann als von Jogi Löw. Er hat vor einem Jahr beim Confed Cup bewiesen, dass er junge Spieler zu einem beeindruckenden und spielerisch herausragenden Team formen kann", sagte Grindel gegenüber FAZ.

15.40 Uhr: Kleiner Nachtrag zu Müller. Wie die Kollegen von Opta twittern, sitzt dieser erstmals seit seinem Länderspieldebüt für Deutschland in einem WM-Spiel von Beginn an auf der Bank. Die Leistungen rechtfertigen den Schritt aber jedenfalls.

15.35 Uhr: Der gleichen Meinung dürften auch diese Damen sein ... Hallo Ladies!

15.30 Uhr: Auch Philipp Lahm fiebert natürlich mit dem DFB-Team. Gewohnt offensiv geht der 34-Jährige dabei via Twitter zur Sache. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen. Aus unserer Redaktion gibt es die klare Ansage: Haut se wech, Jungs!

15.28 Uhr: Für Tae-Yongs Gegenüber, Löw, ist es übrigens bereits das 165. Spiel als Bundestrainer. Unter der Regie des 58-Jährigen gelangen 108 Siege. Dazu gab es 30 Unentschieden. 26 Partien gingen verloren. Löw sitzt zudem gleich beim 101. Pflichtspiel als Chefcoach auf der Bank. Bisher gelangen 79 Siege. Dagegen stehen elf Remis und zehn Niederlagen. Klingt gut.

15.25 Uhr: An Selbstvertrauen mangelt es dem heutigen Gegner nicht. Zumindest geht Trainer Shin Tae-Yong mit gutem Beispiel voran ...

15.22 Uhr: Werfen wir zur Abwechslung mal einen Blick in die Vergangenheit: Erst dreimal spielte Deutschland gegen Südkorea. Es gab zwei Siege und eine Niederlage bei insgesamt 5:5 Toren.

Gleich zwei dieser Partien waren WM-Spiele. 1994 bejubelte die DFB-Auswahl in den USA ein 3:2 im Gruppenspiel. In bester Erinnerung ist besonders der Halbfinalerfolg bei der WM 2002. Damals erzielte Michael Ballack in Seoul den einzigen Treffer. Heute darf es dann aber gerne ein bisschen deutlicher ausfallen.

15.18 Uhr: Ihr fragt Euch gerade, wo Ihr die Partie - parallel zu unserem Liveticker natürlich - sehen könnt, da beide Spiele der Gruppe F heute gleichzeitig angepfiffen werden? Die ARD und das ZDF übertragen in Deutschland bekanntlich alle Spiele der WM 2018 live (und seit gefühlt einer Ewigkeit sogar in Farbe) im TV. Das letzte Gruppenspiel des DFB-Teams überträgt dabei das ZDF, das natürlich auch einen Stream anbietet. Wer es also nicht nur beim Inder ein bisschen schärfer mag, wird bei Sky glücklich. Der Sender zeigt das Spiel in Ultra-HD (UHD).

15.15 Uhr: Noch gut 45 Minuten, dann zählt's! Die Mannschaft ist auf jeden Fall schon mal da (ist auch besser so, ohne wäre schlecht). Zum Thema Modegeschmack soll allerdings jeder selbst entscheiden ...

15.13 Uhr: Kurze Erklärung zu dem Ding, da ich neulich eine Beschwerde bekommen habe. Wie eindeutig auf der Seite zu lesen ist, steht dort "when" (wenn) und nicht "then" (dann). Ein Bekannter hatte das Ding laut eigener Aussage zuletzt gefühlte 25 Mal gedrückt und sich im Anschluss gewundert, warum nichts passiert ist. Hätten wir das geklärt.

15.10 Uhr: Mario Gomez bleibt also vorerst auf der Bank. Kommt dann vielleicht als Joker - oder um noch mehr Buden nachzulegen. Für den Fall der Fälle darf natürlich der Gomez-Button nicht fehlen. Zur Sicherheit.

15 Uhr: Überblick verloren? Kein Problem! Hier nochmals die Aufstellungen (beider Teams) und zwar sortiert.

Südkorea: Hyeon-uh Cho - Yong Lee, Hyun-soo Jang, Young-seon Yun, Young-gwon Kim - Cheol Hong, Woo-young Jung, Ja-cheol Koo, Jae-song Lee - Seon-min Mun, Heung-min Son

Deutschland: Neuer - Kimmich, Hummels, Süle, Hector - Kroos, Khedira - Goretzka, Özil, Reus - Werner

14.57 Uhr: Löw überrascht! Thomas Müller sitzt nur auf der Bank, auch Antonio Rüdiger muss seinen Platz räumen. Gleiches gilt für Julian Draxler. Der Ausfall von Sebastian Rudy stand bereits vorher fest. Auch das Fehlen von Jerome Boateng, das durch eine Sperre begründet ist, war klar. In der Startelf sind im Gegenzug: Leon Goretzka, Niklas Süle, Sami Khedira, Mats Hummels und Mesut Özil.

14.51 Uhr: Die Aufstellungen sind da!

14.49 Uhr: Fairplay-Wertung? Danke Jerome! Naja, vorbei ist vorbei. Aber wer pfeift heute eigentlich das Schicksalsspiel des DFB? Das Spiel in Kasan wird Mark Geiger leiten. Der 43 Jahre alte US-Amerikaner wurde von der FIFA mit der Leitung betraut. Tätig ist er normalerweise in der US-amerikanischen MLS (Major League Soccer) - und arbeitet nebenbei als Lehrer. Na, dann dürfen sich die Akteure auf dem Rasen wohl auf das eine oder andere pädagogisch wertvolle Gespräch einstellen.

14.43 Uhr: War es das? Nein, natürlich nicht! Denn ein ganz besonderer Fall tritt ein, wenn Deutschland und Schweden jeweils mit 0:1 verlieren. Dann greift die Fairplay-Wertung. Liegen beide Teams auch bei diesem Kriterium gleichauf, würde ein Losverfahren über das Weiterkommen entscheiden. Das will aber wohl wirklich niemand!

14.40 Uhr: Viele grüne Punkte, der Einzug in das Achtelfinale sollte also gar kein Problem sein - oder? Wir brechen das mal kurz runter. Deutschland steht in der K.o.-Runde, wenn das DFB-Team gegen Südkorea gewinnt und gleichzeitig Schweden maximal einen Punkt gegen Mexiko holt. Alternativ kann Deutschland auch einfach mit zwei Toren Unterschied gewinnen.

Danach wird es schon etwas komplexer: Die Löw-Truppe ist ebenfalls in der nächsten Runde, wenn Deutschland sowie Schweden gewinnen und Deutschland bei gleicher Tordifferenz mindestens genau so viele Tore wie Schweden geschossen hat. Auch möglich: Beide Partien enden mit Remis und Deutschland schießt mindestens so viele Tore wie Schweden.

Selbst bei einer Niederlage ist noch nicht alles verloren. Das DFB-Team ist auch dann weiter, wenn es mit einem Tor Differenz verliert und Schweden mit dem gleichen Ergebnis gegen Mexiko den Kürzeren zieht. In diesem Fall gäbe es einen Dreiervergleich zwischen Deutschland, Südkorea und Schweden, bei dem das DFB-Team weiter käme.

14.35 Uhr: Schauen wir zu Beginn direkt erstmal auf die "so einfache Situation" in der Gruppe F - und bedanken uns bei den Kollegen der DPA für die Aufbereitung. Warum? Deshalb:

14.25 Uhr: Los geht's! Herzlich willkommen zum Liveticker! Noch knapp 90 Minuten müssen wir uns gedulden, dann rollt in der Kasan-Arena endlich der Ball. Die Vorzeichen sind klar: Deutschland kann es aus eigener Kraft in das Achtelfinale schaffen. Die große Frage lautet deshalb: Reicht die Kraft?

Fotos: DPA, Christian Charisius/dpa

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