Akte Sporar: Vom Top-Transfer beim DSC zum Flop der Hinrunde

Andraz Sporar (re.) bekam zu selten die Chance, sich gegen Fabian Klos (li.) im Spiel durchzusetzen.
Andraz Sporar (re.) bekam zu selten die Chance, sich gegen Fabian Klos (li.) im Spiel durchzusetzen.

Bielefeld - Bei Arminia Bielefeld gibt es Gewinner und Verlierer in der exzellenten Hinrunde, die der Club gespielt hat. Ein Verlierer ist definitiv der slowenische Nationalspieler Andraz Sporar (23).

Binnen vier Monate hat er sich vom Top-Transfer des DSC, zum bisherigen Flop der Saison entwickelt. Am ersten Spieltag traf der Club auf den Aufsteiger Jahn Regensburg.

Die Partie begann unglücklich, als die Bayern mit 1:0 in Führung gingen. Doch die Ostwestfalen gaben nicht auf und drehten durch Sporar in der 90. Minute das Spiel und sicherten sich den 2:1-Auftaktsieg.

Schnell waren die Stimmen laut, dass mit dem 23-Jährigen vom FC Basel ein echter Hammer an die Melanchthonstraße gewechselt sei. Doch die Hoffnungen der Chefetage erfüllten sich nicht.

Seine Konkurrenten Fabian Klos (30) und Andreas Voglsammer (25) waren eine Nummer zu stark für ihn. Der Stürmer hat lediglich noch gegen Nürnberg getroffen.

Der Solwene sorgte dafür abseits des Platzes für mehr Aufruhe, als er in den gegnerischen Strafräumen je geschafft hat. Per Instagram-Post hatte sich Sporar schon vom DSC verabschiedet.

Erst ein Friedensgipfel zwischen allen Beteiligten konnte die Situation beruhigen und den 23-Jährigen zum Verbleib in Bielefeld bewegen. Doch so richtig überzeugt, scheint der Kicker nicht zu sein.

Eine aufwendige Zahnoperation legt den Offensivmann schon über drei Wochen lahm. Ein Einsatz gegen Jahn Regensburg scheint diesmal ausgeschlossen.

Ob Andraz Sporar jemals nochmal für Arminia Bielefeld das Trikot überstreift, bleibt eine offene Frage zu bleiben, die wohl nur Sport-Geschäftsführer Samir Arabi (38) oder Sporar selbst beantworten kann. Es bleibt spannend.


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