Von diesen Unternehmen könnte Kohle für den DSC kommen

Fans könnten in eine entspanntere Zukunft blicken, sollte das Geld fließen.
Fans könnten in eine entspanntere Zukunft blicken, sollte das Geld fließen.  © DPA

Bielefeld - Der angeschlagene Fußball Zweitligist Arminia Bielefeld hofft auf finanzielle Unterstützung durch Unternehmen der Region. Jetzt gibt's erste Namen, die Hilfe in Aussicht gestellt haben.

Wie das "Westfalen-Blatt" am Donnerstag berichtete, ist der Verein in Gesprächen mit einem Konsortium namens "Bündnis Ostwestfalen", um die Verbindlichkeiten von 22 Millionen Euro auf unter zehn Millionen Euro zu senken (TAG24 berichtete).

Geplant sei, dass die Stadt Bielefeld, das Land Nordrhein-Westfalen sowie Unternehmen und private Geldgeber auf ausstehende Forderungen verzichten. Zudem sollen dem Club zusätzliche Mittel in Höhe von rund zwölf Millionen Euro durch Sponsoren und Gönner bereit gestellt werden.

Laut der Zeitung haben etwa die Firmen Oetker und Schüco sowie die Bielefelder Unternehmerfamilie Anstoetz (Firmengruppe JAB Anstoetz) ihre Unterstützung in Aussicht gestellt. Treibende Kraft für die Gespräche der Parteien dieses Bündnisses soll der Unternehmer Gerhard Weber aus Halle sein.

"Wir haben erst kürzlich bestätigt, dass wir seit geraumer Zeit intensiv daran arbeiten, die Arminia-Gruppe finanzwirtschaftlich neu zu strukturieren und innerhalb dieses Prozesses auch auf die Unterstützung anderer angewiesen sind", sagte Arminia-Geschäftsführer Markus Rejek, der von "konstruktiven Gesprächen" mit namhaften Unternehmen aus Ostwestfalen sprach.

UPDATE, 12.10 Uhr: Die Neue Westfälische berichtet zudem darüber, dass sich Gerhard Weber (76), Gründer des Modelabels Gerry Weber, am Konsortium beteiligen will. Er sei sogar einer der Initiatoren, hieß es weiter.

Seine Freude über die große Beteiligung am Bündnis ist immens. "Das ist schön, nur müssen noch einige Unternehmen mehr ins Boot kommen. Nur mit uns beiden wird es nicht funktionieren", sagte der 76-Jährige über die Beteiligung von Oetker. Weiter wurde berichtet, dass aus dem Umfeld der Gauselmann-Gruppe positive Signale für eine Unterstützung kamen.

Damit Arminia die benötigte Hilfe erhält, hat der Unternehme klare Forderungen: "Es müssen dringend neue Leute eingesetzt werden, die ihr Handwerk verstehen." Der neue Finanz-Geschäftsführer Markus Rejek (49) habe einen guten Eindruck bei ihm hinterlassen.

Für ihn sei aber ganz klar, dass "wenn neues Geld fließen soll, möchte ich wissen, wo es bleibt."

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0