DSC-Sportchef Samir Arabi ärgert sich über Schwächephase

DSC-Sportchef Samir Arabi (mi.) und Fabian Klos (Nr. 9) im Gespräch.
DSC-Sportchef Samir Arabi (mi.) und Fabian Klos (Nr. 9) im Gespräch.

Bielefeld - Arminia Bielefeld hat zwei besondere Stärken in dieser Saison, die kaum eine andere Mannschaft so aufweist. Zum einen sind sie seid Wochen das laufstärkste Team, zum anderen können sie bis zur letzten Sekunde fighten.

Die zweite Halbzeit erweist sich derzeit für den DSC als wesentlich turbulenter als die erste Hälfte. Zwölf ihrer 20 Tore erzielten sie im zweiten Abschnitt, kassierten jedoch auch 16 ihrer 23 Gegentreffer in dieser Zeit.

Das ärgert vor allem Arminias Sportchef Samir Arabi (38): "Wir sind die Mannschaft in der 2. Bundesliga, die zwischen der 46. und 75. Minute die meisten Tore kassiert. Diese Schwäche müssen wir unbedingt abstellen."

Doch ganz lässt das DSC-Team ihren Boss nicht im Stich. Sechs Tore erzielten die Arminen in den Schlussminuten ab der 85. Spielminute. So konnten schon wichtige Punkte gerettet oder gar verdreifacht werden.

Spezialisten für die späten Tore: Hier jubeln die Kicker über den 2:2-Ausgleich von Leandro Putaro (Nr. 29).
Spezialisten für die späten Tore: Hier jubeln die Kicker über den 2:2-Ausgleich von Leandro Putaro (Nr. 29).

Direkt am ersten Spieltag gelang Andraz Sporar (23) in der 90. Minute der 2:1-Siegtreffer gegen Aufsteiger Jahn Regensburg. Gegen Nürnberg war es Konstantin Kerschbaumer (25), der das 2:1 in der 86. Minute markierte.

Andreas Voglsammer (25) rettete am 13. Spieltag mit seinem Tor in der Nachspielzeit einen Punkt in Aue. Zuletzt war es Leandro Putaro (20), der durch das 2:2 in der 90. Minute einen Punkt gegen Eintracht Braunschweig sicherte.

Auch das Tore von Sören Brandy (32) zum 3:4 in Darmstadt fiel in der Nachspielzeit. "Diese späten Tore für uns sind kein Zufall", erklärte Arabi der Neuen Westfälischen.

"Es spricht für die Leidenschaft, Fitness und Moral unserer Spieler, dass wir bis zum Abpfiff konsequent unsere Chancen suchen und auch nutzen", ist sich der 38-Jährige sicher. Insgesamt hat Arminia sechs Punkte durch späte Tore retten können.

Diese Punkte können am Ende der Serie enorm wichtig werden. Aktuell belegt der Sportclub mit 19 Zählern den neunten Tabellenplatz ein. Für Arabi "zufriedenstellend", doch er mahnt: "Nur dürfen wir nicht nachlassen."


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