Stadt steht hinter DSC: 364.000 Euro werden dem Club erlassen

Durch den Bau Osttribüne hat sich der Club stark verschuldet.
Durch den Bau Osttribüne hat sich der Club stark verschuldet.  © Imago

Bielefeld - Das Sanierungskonzept vom Zweitligisten Arminia Bielefeld umfasst nicht nur die Hilfe vom "Bündnis Ostwestfalen" und dem Verkauf des Stadions, sondern auch der Schuldenerlass der Stadt Bielefeld.

Gegenüber der Neuen Westfälischen hat Georg Fortmeier (SPD) nun bestätigt, dass die Paprika-Mehrheit aus SPD, Grünen, Piraten und Bürgernähe dem Antrag zustimmen würde. Der Zustimmung schließe sich auch die CDU an, trotz dessen die Partei Beratungsbedarf und um eine Vertagung gebeten habe, erklärte Fraktionschef Ralf Nettelstroth.

Die CDU mahnt allerdings auch, dass der Sportclub klar überlegen soll, wie sie die Restschulden aus Grundsteuern und Abgaben bei der Stadt einlösen können. Das sind etwa drei Millionen Euro. Die Verantwortlichem von Arminia signalisierten bereits, an einer passend Lösung zu arbeiten.

Ein Aufschub der Rückzahlung sei lediglich geduldet und kein kompletter Verzicht, betonte Fortmeier. Der Club müsse für die Gelder Zinsen zahlen, hieß es. Arminia Bielefeld hat bei den Politikern der Stadt eine starke Rückendeckung. Einzig die Linken wollen im Rat den Verzicht ablehnen, wie Fraktionschefin Barbara Schmidt mitteilte.

Dadurch, dass sich die Politiker am Donnerstag dafür entscheiden, werden dem DSC 364.000 Schulden erlassen. Die Stadt löst eine Bürgschaft für einen Bankkredit aus, die für den Stadionausbau aufgenommen wurde.

Ein Kauf des Stadions sei für alle Politiker ausgeschlossen, wurde berichtet. Eine Verkauf der SchücoArena war jedoch ein Kern des Sanierungskonzepts.

Titelfoto: Imago


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