Unbeständigkeit einzige Konstante bei der Arminia

DSC-Trainer Jeff Saibene (49) hat mit Leandro Putaro (20) einen guten Riecher fürs letzte Spiel.
DSC-Trainer Jeff Saibene (49) hat mit Leandro Putaro (20) einen guten Riecher fürs letzte Spiel.  © DPA

Bielefeld - Trotz des wichtigen Last-Minute-Punkts gegen Eintracht Braunschweig taumelt Arminia Bielefeld weiter in Richtung Tabellenkeller. Wiederkehrende Schwächephasen im Spiel kosteten zuletzt wichtige Punkte.

Vor der Saison hätte sicherlich jeder DSC-Verantwortliche unterschrieben, wenn ihnen hätte gesagt werden würde, dass sie am 14. Spieltag 19 Punkte auf dem Konto hätten. Betrachtet man die vergangen Spieltage, ist es jedoch zu wenig.

Schon in drei Spielen hat Arminia harte Doppelschläge in wenigen Minuten einstecken müssen. Gegen den MSV Duisburg kassierte der Sportclub innerhalb von vier Minuten zwei Treffer - das 0:2 und das 0:3.

Gegen Holstein Kiel am elften Spieltag waren es das 1:0 und 2:0 innerhalb von nur drei Minuten. Und nun auch gegen Eintracht Braunschweig dauerte es nur knappe acht Minuten, um das Spiel von 1:0 auf 1:2 zu drehen.

Eine Begründung dafür zu finden ist nicht einfach, auch für Coach Jeff Saibene (49) nicht. Ein ausschlaggebender Faktor sei jedoch gewesen, dass Braunschweig deutlich stärker geworden ist und daran, "dass wir aufgehört haben, Fußball zu spielen. Wir haben Probleme im Spielaufbau gehabt, da wir zu oft mit langen Bällen gearbeitet haben."

Der 49-jährige wünscht sich für sein Team eine bessere Konstanz innerhalb des Spiels, so berichtet die Neue Westfälische. Das sieht auch Mittelfeldstratege Tom Schütz (29), der das 1:0 durch einen sauberen Freistoß erzielt hatte.

"Die Zeit, in der wir die Partie kontrollieren, müssen wir ausweiten. Stabile 90 Minuten – das muss unser Ansatz sein", erklärte er abschließend.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0