Arminias Nummer eins: "Ich hab richtig viel vor dieses Jahr!"

Cheftrainer Jeff Saibene (l.) vertraut auf seine zurückgekehrte Nummer eins, Stefan Ortega.
Cheftrainer Jeff Saibene (l.) vertraut auf seine zurückgekehrte Nummer eins, Stefan Ortega.

Bielefeld - In der Sommerpause kam Stefan Ortega zurück zum Club seiner Jugend, dem DSC Arminia Bielefeld. Als alte und neue Nummer eins wird der 24-Jährige zum Saisonstart am Samstag (15.30 Uhr) gegen Jahn Regensburg zwischen den Pfosten stehen.

"Die Vorbereitung lief für mich persönlich sehr gut. Ich bin verletzungsfrei geblieben, bin auf einem guten Niveau und auch sonst fühle ich mich pudelwohl", sagt Ortega im aktuellen Anlauf-Video über die Sommerpause. "Es war wirklich schön, wieder zurückzukommen, weil sich auch nicht wirklich viel verändert hat von den Leuten, die hier immer noch arbeiten. Es sind alles dieselben Gesichter. Das war richtig schön, wie ich empfangen wurde."

Zum Torwartteam gehören mit Nikolai Rehnen (20) und Baboucarr Gaye (19) auch zwei Nachwuchs-Keeper, die Ortega noch von früher kennt. "Ich finde, das ist eine besondere Situation. Die zwei Jungs bringen richtig viel Potenzial mit und sind charakterlich auch einwandfrei. Deswegen glaube ich, dass wir da gerade mit Marco als Torwarttrainer [Kostmann, Anm. d. Red.] und den drei jungen Keepern, die hier aus der Jugend kommen, sehr gut aufgestellt sind."

Auf den Saisonstart am Samstag freut sich der 24-Jährige ganz besonders: "Ich hab richtig viel vor dieses Jahr. Wir haben eine richtig gute Truppe zusammen. Samir [Sport-Chef Arabi, Anm. d. Red.] und das Trainerteam haben wirklich kluge Verstärkungen dazu geholt. Den Spirit in der Mannschaft spürt man schon richtig."

Den Gegner will er dabei trotzdem auf keinen Fall unterschätzen. "Ich glaube, das wird ein typisches Zweitligaspiel werden, was sehr kampfbetont ist. Bei Regensburg als Aufsteiger und mit dem Trainerwechsel kann man nicht unbedingt sagen, wie sie auftreten werden. Wir sollten mit dem Heimspiel und den Fans im Rücken versuchen, gleich von Anfang an auf Attacke zu gehen."

Ortega stand zuletzt beim TSV 1860 München unter Vertrag, die allerdings wegen Lizenzproblemen und Streitigkeiten innerhalb der Clubführung nun in der Regionalliga spielen. "Das war alles sehr, sehr schwierig, gerade nachdem wir abgestiegen waren. Aber umso mehr hat es mich gefreut, dass sie jetzt mit zwei Siegen starten konnten", sagt er über seinen Ex-Club.

Aber es gibt auch noch andere Gründe, die den 24-Jährigen von einem Wechsel zurück in seine alte Heimat überzeugt haben. Dazu gehören neben der "Nähe zu meiner Familie nach Kassel" auch viele Freunde, die noch in Bielefeld wohnen.


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