DSC-Talent Staude: "Wir haben gezeigt, dass wir es können!"

Gute Freunde nicht nur auf dem Platz: Wo Staude (r.) ist, kann Leandro Putaro nicht weit sein.
Gute Freunde nicht nur auf dem Platz: Wo Staude (r.) ist, kann Leandro Putaro nicht weit sein.

Bielefeld - Mehr als 13 Jahre(!) bei Arminia Bielefeld können nicht spurlos an einem Spieler vorbeigehen. Keanu Staude ist erst 20 Jahre jung, kann aber trotzdem schon auf eine lange Fußballerkarriere zurückblicken.

Er ist Armine durch und durch: "Das ist was ganz großes für mich. Ich bin von klein auf die ganzen Stationen durchgegangen und jetzt bei den Profis zu sein, das bedeutet mir schon sehr viel. Auch meiner Familie", sagt der Offensivspieler im neuen Anlauf-Video.

Mit zehn Punkten nach vier Spielen steht der DSC aktuell auf dem dritten Tabellenplatz hinter Darmstadt und Düsseldorf (beide punktgleich). Drei Siege und ein Unentschieden sind "natürlich ein bomben Saisonstart! Das hat keiner erwartet und umso schöner ist es, dass wir gezeigt haben, dass wir es können. So soll's weitergehen."

Viel Anteil daran hat auch Cheftrainer Jeff Saibene, der eine "super Arbeit" mache. "Er ist ein ruhiger Typ. Klar kann er im Training auch mal lauter werden, aber das gehört dazu. So muss man umgehen mit den Spielern. Man merkt das an der Mannschaft, wie es läuft."

Am Samstag (13 Uhr) trifft der DSC im fünften Saisonspiel in der heimischen SchücoArena auf den Aufsteiger MSV Duisburg. Staude erwartet eine "konterstarke Mannschaft, ähnlich wie Regensburg. Ohne 100 Prozent können wir keine Punkte holen."

Das erste Bielefelder Tor der Saison 2017/18 gelang dem 20-Jährigen bereits beim Saisonauftakt.
Das erste Bielefelder Tor der Saison 2017/18 gelang dem 20-Jährigen bereits beim Saisonauftakt.

Mit dem gleichaltrigen Leandro Putaro hat Staude nicht nur einen Mitspieler sondern auch einen guten Freund gefunden.

"Es macht einfach Spaß. Wir sind immer viel am Lachen. Klar streitet man sich mal, aber das ist nach fünf Minuten schon wieder geklärt. Das macht natürlich Spaß, wenn man jemanden hat in der Mannschaft, mit dem man auf dem gleichen Stand ist und die gleichen Interessen hat."

Mit zwei Toren und zwei Assists hat der Offensivspieler diese Saison schon einige Scorerpunkte gesammelt. Doch Staude betont: "Das hab ich nicht allein geschafft. Da stand die Mannschaft hinter und die haben mir sehr dabei geholfen."

Ganz nebenbei winkt auch noch eine Berufung in die U21-Nationalmannschaft. Er "steht auf meinem Zettel", sagte Nationaltrainer Stefan Kuntz (TAG24 berichtete). Das sei natürlich eine riesige Motivation, auch in der Liga alles zu geben, so der 20-Jährige.

Und wer ist sein fußballerisches Vorbild? "Ronaldo war mal! Aber jetzt Lionel Messi und Neymar..."

Übrigens: Schon mit 16 hat sich Staude das erste seiner vielen Tattoos stechen lassen. "Alle mit Bedeutung", viele auch religiös, erzählt er.


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