Erstes Endspiel für Arminia: Nur ein Sieg kann noch helfen

Florian Dick (li.) und Wolfgang Hesl (re.) sind am Sonntag zum Siegen verdammt.
Florian Dick (li.) und Wolfgang Hesl (re.) sind am Sonntag zum Siegen verdammt.

Bielefeld - Der 33. Spieltag steht vor der Tür und erste Entscheidungen in der 2. Bundesliga stehen an. Sollte Arminia Bielefeld gegen Eintracht Braunschweig verlieren und die direkte Konkurrenz punkten, wäre das Auswärtsspiel in Dresden nur noch ein Pflichtaufgabe.

Mit aktuell 33 Punkten hat der DSC drei Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, auf dem derzeit Aue, 1860 München und Fortuna Düsseldorf stehen. Eine brisante Konstellation für alle Kellerteams.

Sollte Aue gegen Kaiserslautern, 1860 gegen Bochum und Düsseldorf gegen Nürnberg punkten, würde selbst ein Unentschieden für den Club zu wenig sein. Der direkte Abstieg wäre besiegelt.

Nur die Würzburger Kickers sind noch greifbar nah und wären selbst bei einer Niederlage noch einzuholen. Allerdings dürften die Unterfranken gegen Sandhausen maximal einen Punkt holen.

Dadurch gerät der DSC gegen Braunschweig mächtig unter Druck. Das merkte auch schon der Eintracht-Coach Thorsten Lieberknecht vor kurzem an (TAG24 berichtete).

Um die aussichtsarme Lage weiß natürlich auch der Sport-Geschäftsführer von Arminia Bielefeld, Samir Arabi (38), bescheid: "Die Situation ist heikel, das ist aber allen bekannt."

Sport-Geschäftsführer Samir Arabi hat derzeit keine einfachen Aufgaben zu lösen.
Sport-Geschäftsführer Samir Arabi hat derzeit keine einfachen Aufgaben zu lösen.

"Hoffnung machen mir die Leistungen der vergangenen Wochen", gab er sich aber gegenüber der Neuen Westfälischen kämpferisch. Man habe in den letzten acht Partien nur gegen den Spitzenreiter VfB Stuttgart verloren.

"Richtig ist aber, dass uns ein Punkt gegen Braunschweig nicht weiterhilft", erklärte Arabi weiter. So bleibt also abzuwarten, wie offensiv Arminia in ihrem ersten Endspiel agieren wird.

Dennoch ist auch festzuhalten, dass der DSC in den letzten zwei Partien wichtige Zähler hat liegen lassen. Gegen den VfL Bochum und auch gegen Greuther Fürth waren am Ende sicherlich vier Punkte mehr drin.

"Das waren enge Spiele. Wir waren nicht in der Lage, sie für uns zu entscheiden", musste Samir Arabi schweren Herzens zugeben. So gestalten sich derzeit auch die Vertragsgespräche mit potenziellen Neuzugängen als schwierig.

Auf die eigenen Fans kann der DSC jedoch zählen: Bisher sind schon über 20.000 Tickets verkauft worden. Der Verein rechnet mit einem ausverkauftem Stadion am letzten Heimspiel der Saison 2016/2017.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0