"Ein Gegner, der uns liegt": DSC schöpft nach Sieg Selbstvertrauen

In der 80. Minute nahm Andreas Voglsammer ein Geschenk der Dresdner dankend an und netzte zum 1:0 ein.
In der 80. Minute nahm Andreas Voglsammer ein Geschenk der Dresdner dankend an und netzte zum 1:0 ein.  © DPA

Bielefeld - Nach einer zwei Spiele andauernden Durststrecke durfte der DSC Arminia Bielefeld am Mittwoch im Rahmen der englischen Woche endlich wieder jubeln. Die Ostwestfalen entführten dank ihrem 2:0-Sieg drei Punkte aus dem Stadion von Dynamo Dresden (TAG24 berichtete).

Die Erleichterung darüber konnte man den Spielern im Anschluss der Partie ansehen. Ein entspanntes Kabinen-Selfie von Torschütze Andreas Voglsammer und Konstantin Kerschbaumer, das der DSC auf Twitter postete, zeugt von Zufriedenheit.

DSC-Coach Jeff Saibene fand lobende Worte: "Ein verdienter Sieg! Wir waren stabil, zweikampfstark und haben wenig zugelassen. Für ein Tor sind wir immer gut. Die drei Punkte geben uns Ruhe und Selbstvertrauen für die Zukunft."

Patrick Weihrauch, der mit seinem Treffer in der Nachspielzeit die Entscheidung brachte, ist stolz: "Ich weiß, dass ich sowas kann: Ich habe alles rausgehauen und mit etwas Glück geht der rein."

Die DSC-Spieler gehen beruhigt in die kommende Partie: "Mit diesem Sieg wird die nächste Woche entspannter, jetzt können wir mit Euphorie ins Heimspiel gehen", meint beispielsweise Stephan Salger.

Nils Teixeira (links) kehrte im DSC-Trikot am Dienstagabend ins DDV-Stadion zurück.
Nils Teixeira (links) kehrte im DSC-Trikot am Dienstagabend ins DDV-Stadion zurück.

Dresden sei offenbar ein Gegner, der den Bielefeldern liegt, urteilt der Innenverteidiger, der für Brian Behrendt übernahm.

Voglsammer, der in der 80. Minute den Weg zum Sieg ebnete, sieht Fortschritte: "Wir sind diszipliniert und kompakt aufgetreten. Wir haben umgesetzt, was der Trainer von uns verlangt hat."

Beim Tor habe er sofort daran gedacht, den Ball über Dynamo-Keeper Marvin Schwäbe hinweg zu heben. "Dass ich das kann, weiß ich." Der Plan gelang und das Leder landete im gegnerischen Netz.

Manuel Prietl, der am Dienstag Vater einer kleinen Tochter geworden ist, bezeichnet die letzten Stunden als "die schönsten" in seinem Leben. "Ich bin völlig überwältigt, das kann man nicht beschreiben."

Bereits am Samstag (13 Uhr) wartet das nächste Spiel auf die Arminia. Zu Hause empfangen sie den 1. FC Heidenheim.

Mit neuem Selbstvertrauen soll auch gegen Heidenheim ein Sieg her.
Mit neuem Selbstvertrauen soll auch gegen Heidenheim ein Sieg her.  © DPA

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0