Kann der DSC gegen Krisen-Verein St. Pauli die Heim-Schwäche besiegen?

Fabian Klos feiert am Tag nach dem St. Pauli-Spiel seinen 30. Geburtstag.
Fabian Klos feiert am Tag nach dem St. Pauli-Spiel seinen 30. Geburtstag.

Bielefeld - Am Freitagabend (18.30 Uhr) steht für den DSC Arminia Bielefeld das letzte heimische Spiel in diesem Jahr gegen den FC St. Pauli an - und das unter Flutlicht.

Vor stimmungsvoller Heimkulisse wird mit erwarteten 23.000 Zuschauern ein neuer Bestwert in der aktuellen Saison erreicht. Bisher wurden 21.000 Tickets verkauft.

Für Fabian Klos wird das Spiel am 1. Dezember aber auch aus einem anderen Grund besonders: Denn nur einen Tag später feiert er seinen 30. Geburtstag.

Dazu könnte er sich selbst wohl eines der schönsten Geschenke machen: Nämlich einen Sieg gegen die Hamburger, an dem er maßgeblich mit wenigstens einem Tor beteiligt ist.

Dem steht nur eine Sache im Weg: Aktuell leidet der Stürmer unter akuter Ladehemmung. Seit neun Pflichtspielen hat Klos nicht mehr getroffen.

Werden die Bielefelder beim Flutlicht-Spielen endlich über einen Dreier jubeln können?
Werden die Bielefelder beim Flutlicht-Spielen endlich über einen Dreier jubeln können?  © DPA

Ungewöhnlich: Schließlich schoss der 29-Jährige in seinen mittlerweile sechs Jahren beim DSC insgesamt 108 Tore. Damit ist er Ernst "Johnny" Kuster dicht auf den Fersen (TAG24 berichtete), der mit 111 Toren für die Arminia den Vereinsrekord hält.

Heimspiele wurden für die Mannschaft von Trainer Jeff Saibene in den vergangenen Spielen aber immer wieder zur Stolperfalle: "Auswärts treten wir befreiter auf und haben weniger Druck. Auf gegnerischen Plätzen warten wir erst einmal ab und setzen dann Nadelstiche", wird Kapitän Julian Börner in der Neuen Westfälischen zitiert.

Das spiegelt die Heim-Bilanz wider: Aus den letzten fünf Spielen nahmen die Bielefelder bei einer Tordifferenz von 4:12 nur zwei Punkte mit. Auf dem Auswärts-Punktekonto stehen hingegen 14 Zähler.

Bei St. Pauli sieht das ähnlich aus. Die Hamburger könnten für Arminia also gefährlich werden. Auf der anderen Seite gelten sie neben dem VfL Bochum aktuell als offensivschwächste Mannschaft. Seit sechs Spielen warten sie auf einen Sieg.

"Das ist eine Krise, wenn man sechs Spiele nicht gewinnt", sieht auch Sportchef Uwe Stöver ein.

Titelfoto: DPA


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