Randale im Gästeblock: Pyro und Schlägereien beim Bochum-Spiel

Blauer und weißer Rauch qualmte zu Beginn des Bochum-Spiels am 4. Dezember 2016 im Gästeblock auf.
Blauer und weißer Rauch qualmte zu Beginn des Bochum-Spiels am 4. Dezember 2016 im Gästeblock auf.  © DPA

Bielefeld - Dass das Spiel zwischen den Zweitligisten Arminia Bielefeld und VfL Bochum ein Hochrisikospiel werden würde, war der Polizei klar. Daher rückte sie schon im Vorfeld mit einem Großaufgebot an.

Bereits am Bielefelder Hauptbahnhof empfingen die Polizisten laut der Neuen Westfälischen rund 850 VfL-Anhänger. Die DSC-Erzrivalen aus Bochum waren per Sonderzug angereist.

Mit dem Shuttlebus ging es dann weiter Richtung SchücoArena. Obwohl der Großteil friedlich war, stachen mal wieder einige Personen besonders aus der Masse hervor. Einige Bochum-Fans hielten es nämlich für eine gute Idee, noch im Bahnhof sowohl auf dem Bahnsteig als auch im Gleisbett Polenböller und Rauchtöpfe anzuzünden.

Dabei wurde zum Glück niemand verletzt. Im Zusatzzug, der nochmals 700 Fans nach Bielefeld brachte, hatte die Bundespolizei ebenfalls viel zu tun.

Für ein paar Minuten musste die Partie unterbrochen werden.
Für ein paar Minuten musste die Partie unterbrochen werden.  © DPA

Dort wurde weitere Pyrotechnik sichergestellt. Außerdem wurden gegen einige VfL-Anhänger Platzverweise ausgesprochen.

Vier Minuten nach Spiel-Anpfiff ging es im Stadion dann weiter. Die Partie musste für kurze Zeit unterbrochen werden, weil aus dem Gästeblock blau-weiße Rauchwolken aufstiegen.

Polizeisprecher Achim Ridder bestätigte, dass mehrere Rauchtöpfe gezündet wurden. Auch diese Situation ging glimpflich aus. Niemand wurde verletzt.

Das kann man von einer anderen Situation allerdings nicht behaupten: Als ein Arminia-Fan versuchte, eine Fahne vom Gästeblock zu reißen, kam es im Anschluss zu einem Gerangel mit den Stadionordnern.

Die führte zu einer gefährlichen Körperverletzung, erklärte Ridder gegenüber der Zeitung. Die Polizei nahm den DSC-Fan fest und brachte ihn weg.

Am Ende schaden solche Zwischenfälle vor allem den Vereinen. Denn die werden wohl auch dieses Mal wieder für die Fehltritte ihrer Anhänger zur Kasse gebeten werden.

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Titelfoto: DPA


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