Deshalb kommt DSC-Trainer Saibene nicht an Voglsammer vorbei

Andreas Voglsammer schoss am Sonntag das 1:0 für den DSC.
Andreas Voglsammer schoss am Sonntag das 1:0 für den DSC.  © DPA

Bielefeld - Für den DSC Arminia Bielefeld war am Sonntag klar, dass nur ein Sieg auswärts bei Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern zählte.

Mit Offensivstärke wollte die Elf von Coach Jeff Saibene den Betzenberg stürmen. Am Ende konnten sie mit einem 2:0-Sieg tatsächlich drei Punkte einfahren (TAG24 beichtete).

Stürmer Andreas Voglsammer war wieder einmal maßgeblich an dem Erfolg beteiligt. In der 27. Minute ebnete er mit der 1:0-Führung den Weg zum Sieg: "Wir wollten heute unbedingt mal wieder gewinnen, dafür spielen wir ja schließlich Fußball", sagte der 25-Jährige nach dem Spiel.

"Früher hab ich mir viel zu viel Gedanken gemacht. Ich versuche jetzt einfach, meine Leistung zu bringen. Und dann kommt der Trainer nicht an mir vorbei. ...Weil ein bisschen was kann ich ja auch", fügte er mit einem Augenzwinkern an.

Über den Auswärts-Erfolg reut sich auch Florian Dick: "Gerade nach den letzten Spielen tut dieser Sieg sehr gut, es wurde mal wieder Zeit. Das wird ne schöne Rückfahrt."

Coach Jeff Saibene ist mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden.
Coach Jeff Saibene ist mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden.  © DPA

Man habe unbedingt auch mal wieder zu Null spielen wollen, fügt der Routinier an. "Da hat sich jeder in jeden Ball geworfen! Und dass es hintenraus ein bisschen spannend wird, kennt man ja von Arminia."

Saibene selbst ist über die aktuelle Entwicklung glücklich: "Mal wieder auswärts gewonnen, seit drei Spielen ungeschlagen - wir sind aktuell wieder zufrieden", zog er ein positives Fazit. "Sechster Platz nach 15 Spielen - ich denke das ist hervorragend für Arminia!"

Nicht nur mit Voglsammers Leistung war der Coach einverstanden, sondern auch mit der von Fabian Klos: "Ich bin mit ihm heute wieder sehr zufrieden."

Obwohl der Stürmer gut spielte, hielt seine Torflaute weiter an: Zuletzt erzielte Klos am sechsten Spieltag gegen den SV Darmstadt einen Treffer - seitdem ist er vom Pech verfolgt. Saibene nimmt den 29-Jährigen aber in Schutz: "Wir dürfen ihn nicht nur an den Toren messen!"

Bereits am Freitag (18.30 Uhr) muss der DSC beim Flutlichtspiel zu Hause gegen den FC St. Pauli wieder ran. Dick freut sich jetzt schon "auf eine volle Hütte".

Titelfoto: DPA


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