Saibene sieht Arminia gegen Lautern nicht als Favorit

Jeff Saibene trifft in Kaiserslautern auf den Landsmann Jeff Strasser.
Jeff Saibene trifft in Kaiserslautern auf den Landsmann Jeff Strasser.

Bielefeld - Am Sonntag (13.30 Uhr) reist der DSC Arminia Bielefeld zum Tabellenletzten nach Kaiserslautern. Vor der Partie blickte Cheftrainer Jeff Saibene aber auch zurück auf das Unentschieden gegen Braunschweig (TAG24 berichtete).

Youngster Henri Weigelt war in der Innenverteidigung zu seinem erste Startelf-Einsatz gekommen. "Henri hat gezeigt, dass wir auf ihn zählen können. Aber Brian Behrendt und Julian Börner sind jahrelang fester Bestandteil der Mannschaft und werden wohl wieder in den Kader rücken. Da habe ich ein Luxusproblem", sagte der Trainer.

Zum späten Ausgleich hatte Leandro Putaro getroffen. Auch er bekam Lob: "Putaro hat in den letzten Wochen einen großen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben an ihn geglaubt und er hat sich mit dem Tor zum Glück selbst belohnt."

"Durch den Ausfall von Andraz Sporar und Nils Quaschner kann es gut sein, dass Roberto Massimo als Offensiver wieder im Kader sein wird. Er wird auch mit ins Trainingslager fahren", verriet Saibene außerdem.

Leandro Putaro sorgte in der 90. Minute für den 2:2-Ausgleich.
Leandro Putaro sorgte in der 90. Minute für den 2:2-Ausgleich.

"Massimo ist einfach ein richtiges Talent, das sieht man. Er bringt viel mit. Das regelmäßige Training bei den Profis wird ihm gut bekommen."

Auch in Luxemburg wird das Spiel auf dem "Betze" beobachtet, denn Jeff Saibene trifft auf seinen Landsmann Jeff Strasser (TAG24 berichtete):

"Ich hatte zu Jeff Strasser zuletzt kurz vor seiner Unterschrift in 'Lautern Kontakt, danach nicht mehr. Durch ihren Sieg am Montag hat die Partie nochmal zusätzlich Spannung bekommen, das finde ich gut. So sind wir nicht in der klaren Favoritenrolle", sagt er.

Dann ließ sich der sonst ruhige Cheftrainer noch zu einem Witz hinreißen: "Vielleicht kommen ja drei Busse [aus Luxemburg], dann wären ja alle da."

Abschließend gab Saibene noch eine optimistische Prognose für den Langzeitverletzten Christopher Nöthe. Für Sonntag sei er noch keine Option, aber "Kurzeinsätze bis Weihnachten" sind drin.

Der Club rechnet mit bis zu 600 Fans, die den DSC nach Kaiserslautern begleiten.


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