Liebeserklärung von Coach Saibene an DSC: "Bin stolz, ein Armine zu sein"

DSC-Coach Jeff Saibene ist stolz, ein Armine zu sein.
DSC-Coach Jeff Saibene ist stolz, ein Armine zu sein.

Bielefeld - Beim letzten Heimspiel in diesem Jahr nahm der DSC Arminia Bielefeld noch mal alle Kraft zusammen und holte damit einen vor allem in der zweiten Halbzeit ungefährdeten 5:0-Sieg.

Das freute nicht nur die rund 21.000 heimischen Fans, sondern auch die Elf von Cheftrainer Jeff Saibene.

"Ich möchte mich im Namen der Mannschaft für die fantastische Stimmung bedanken. Ich bin stolz, ein Armine zu sein!" Bei diesen Worten vom Coach geht wohl jedem DSC-Fan das Herz auf.

"Das war einfach eine überragende Teamleistung", lobt auch Florian Hartherz, der selbst in der 62. Minute das 3:0 schoss, den Auftritt seiner Mannschaft.

Florian Dick, Torschütze zum 2:0, sieht den anschließenden 5:0-Sieg als schönen Jahresabschluss. "Die erste Halbzeit war schon gut, in der zweiten Halbzeit haben wir dann fantastisch gespielt", urteilt er.

Pauli-Trainer Olaf Janßen sah zu Beginn der ersten 45 Minuten stabile Hamburger. "Das 1:0 kam dann aus dem Nichts. Mit dem 2:0 haben wir die Ordnung verloren, da hat man gemerkt, dass die Jungs noch was vom letzten Wochenende mitgetragen haben."

Die Freude bei der Saibene-Elf war riesig.
Die Freude bei der Saibene-Elf war riesig.  © DPA

Auch DSC-Coach Saibene sah anfangs keinen guten Auftritt seiner Mannschaft, sondern stattdessen überlegene Kiez-Kicker. Das änderte sich mit der Führung. Danach "hatten wir das Spiel gut im Griff. Im zweiten Durchgang haben wir die Situationen gut ausgespielt und waren effektiv."

Das Spiel sei viel in die Richtung der Arminia gelaufen. Der Luxemburger bleibt dennoch bescheiden und erinnert daran, dass sowohl die Hinrunde als auch das Jahr 2017 noch nicht gelaufen sind: "Wir sollten weiterhin den Ball flach halten und zusehen, dass wir in den letzten beiden Spielen noch Punkte sammeln."

Trotzdem bekommt sein Team zwei Tage frei, sicherte der 49-Jährige auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zu. "Wir spielen ja erst in neun Tagen wieder", fügte er an.

Außerdem verriet er dann noch mit einem Augenzwinkern: "Meine Frau ist am Wochenende in Bielefeld, ich denke nach so einem Spiel kann man sich dann auch mal auf dem Weihnachtsmarkt blicken lassen."

Wer dem Coach also gerne persönlich Glückwünsche zum Sieg aussprechen möchte, sollte Samstag und Sonntag auf dem Weihnachtsmarkt die Augen offen halten. Vielleicht entdeckt Ihr ihn ja.


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