Trotz DFL-Geldsegen: Sparkurs beim DSC geht weiter

Er hat den Überblick über die Finanzen beim DSC: Gerrit Meinke.
Er hat den Überblick über die Finanzen beim DSC: Gerrit Meinke.

Bielefeld - Was für ein Geldsegen für die Clubs der zweiten Liga! Durch die nationale und internationale Vermarktung der Fernseh- und Werberechte durch die DFL gibt es fast 32 Prozent mehr Kohle für die 18 Vereine.

Das berichtet der Kicker. Von dem rund 186 Millionen Euro schweren Kuchen bekommt der DSC Arminia Bielefeld ein etwa 8,2 Millionen Euro großes Stück ab.

Damit liegen die Bielefelder an zwölfter Stelle. Mit fast 17 Millionen Euro bekommt der 1. FC Ingolstadt am meisten ab. Mit etwas weniger als 6,5 Millionen Euro muss hingegen Holstein Kiel auskommen.

Trotz des Geldsegens muss Arminia sparen. "Wir befinden uns immer noch in der Sanierung. Die Trainerwechsel und weniger Einnahmen als erwartet im Merchandising und bei den Zuschauern zwingen uns dazu, Kosten zu sparen", das sagte Gerrit Meinke, Geschäftsführer Finanzen, noch Ende Mai (TAG24 berichtete).

Auch der Etat wird weiter unter dem Vorjahresbudget bleiben: Knapp unter neun Millionen Euro waren für den 2016/17-Kader kalkuliert.

Wie es in Sachen Neuzugängen weitergeht, bleibt indes weiter offen. Zumindest was einen neuen Torwart angeht, tritt man derzeit auf der Stelle. "Von unserer Seite gibt es keine Festlegung oder einen Vertragsabschluss zu melden", wird Jörg Neblung, Berater von Stefan Ortega, in der Neuen Westfälischen zitiert.

Das wird sich laut Prognose wohl auch bis Sonntag nicht ändern. Erschwerend kommt hinzu, dass mittlerweile auch ausländische Clubs ihr Interesse an dem Keeper bekundet haben sollen.


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