Vor nächster DSC-Saison: "Sparkurs zwingend erforderlich"

Er hat den Überblick über die Finanzen beim DSC: Gerrit Meinke.
Er hat den Überblick über die Finanzen beim DSC: Gerrit Meinke.

Bielefeld - Arminia Bielefelds Geschäftsführer für die Finanzen, Gerrit Meinke, muss die Mittel für die nächste Zweitligasaison kürzen: "Auch wenn es schmerzhaft ist, aber ein Sparkurs ist zwingend erforderlich. Wir verlieren dadurch relative Wettbewerbsfähigkeit."

Das liegt auch am Schuldenberg, den der Club abstottert. "Wir befinden uns immer noch in der Sanierung und können nicht wie der FC Bayern an das Festgeldkonto gehen und irgendwelche Löcher stopfen", wird Meinke in der Neuen Westfälischen zitiert.

Knapp unter neun Millionen Euro waren für den 2016/17-Kader kalkuliert; der für die neue Saison liegt etwas darunter. "Es hilft nichts - die Trainerwechsel und weniger Einnahmen als erwartet im Merchandising und bei den Zuschauern zwingen uns dazu, Kosten zu sparen. Wirtschaftlich war das keine erfolgreiche Saison. Wenn beispielsweise 1860 München absteigen würden, klettern wir einen Platz in der TV-Geld-Tabelle. Das wäre schon eine spürbare Verbesserung."

Trotzdem geht er optimistisch an die Planungen: "Auch mit unseren finanziellen Möglichkeiten werden wir eine wettbewerbsfähige Mannschaft auf die Beine stellen. Da bin ich ganz sicher. Wir haben immer eine Mannschaft gehabt, die über das Team kommt und weniger eine, die durch individuelle Stärke Spiele entscheidet."

Hoffnung gibt es bei der Verlängerung des Trainer-Vertrags mit Jeff Saibene, der die finanziellen Mittel kenne: "Ich hoffe, dass wir jetzt schnell zu einem Vertragsabschluss mit dem Trainer kommen, damit auch für potenzielle Neuzugänge Klarheit herrscht, mit wem sie arbeiten werden."

Auch bezüglich des Lizenz-Verfahrens ist Meinke guter Dinge: "Es ist soweit alles besprochen, jetzt wird formuliert, Verträge werden abgeschlossen und dann werden wir alles fristgemäß einreichen."

Titelfoto: Imago


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