DSC-Talent Weigelt ist sich sicher: "Meine Zeit kommt noch!"

Für seinen Auftritt gegen Eintracht Braunschweig erntete DSC-Talent Henri Weigelt Lob vom Trainer.
Für seinen Auftritt gegen Eintracht Braunschweig erntete DSC-Talent Henri Weigelt Lob vom Trainer.  © DPA

Bielefeld - Henri Weigelt hat das erreicht, wovon viele junge Fußballspieler träumen: Er schaffte es vom Amateur zum Profi. Beim Spiel gegen Eintracht Braunschweig stand der 19-Jährige erstmals in der Startelf vom Zweitligisten DSC Arminia Bielefeld.

Das ostwestfälische Eigengewächs nutzte die Chance und belohnte das Vertrauen, das Trainer Jeff Saibene in ihn setzte. Bis zum Schluss stand er als Innenverteidiger-Ersatz für die gesperrten Brian Behrendt und Kapitän Julian Börner bei dem 2:2-Unentschieden auf dem Platz.

"Es war ein Wahnsinnsgefühl, erstmals von Beginn an aufzulaufen. Für mich ist ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen. Ich bin jetzt seit acht Jahren bei Arminia, die ganze Arbeit hat sich ausgezahlt", sagt der 19-Jährige gegenüber dem Westfalen-Blatt.

Für seinen gelungen Auftritt gab es auch ein Lob vom Coach: "Henri hat es gut gemacht." Obwohl der Innenverteidiger das Lob gerne annimmt, hätte er sich doch einen Sieg gewünscht.

"Ein Sieg würde uns mal wieder guttun." Während die erste Halbzeit der Bielefelder noch gut verlief, gab es anschließend "einen kompletten Bruch". Woran das lag, kann sich Weigelt selbst nicht erklären.

Am Sonntag kehrt Kapitän Julian Börner in die Startelf des DSC zurück.
Am Sonntag kehrt Kapitän Julian Börner in die Startelf des DSC zurück.  © DPA

Trotzdem ist er zufrieden. Auch, weil seine ganze Familie und viele Freunde am Freitag im Stadion waren, um den Youngster und seinen DSC anzufeuern. "Alle waren super stolz auf mich."

War sein Auftritt eine Kampfansage? "Die gibt es von mir nicht. Mit Julian Börner, Stephan Salger und Brian Behrendt habe ich drei sehr gute und erfahrene Innenverteidiger neben mir, von denen ich viel lernen kann. Ich bin noch jung, meine Zeit kommt noch. Dass mir der Trainer am Freitag das Vertrauen geschenkt hat, ist natürlich schön für mich."

Wenn es am Sonntag für den DSC nach Kaiserslautern geht, wird Kapitän Börner nach seiner abgesessenen Gelbsperre zurück in die Startelf kehren.

Am Montag verletzte sich übrigens ein anderes DSC-Eigengewächs im Training am Knöchel: Roberto Massimo musste die Einheit vorzeitig beenden. Außerdem fehlten Andraz Sporar (Weisheitszähne), Keanu Staude (Zehenprellung), Nils Quaschner (Knieprobleme) und David Ulm (Regeneration, U23).

Dafür verkündete die Arminia, dass Chris Nöthe und Baboucarr Gaye wieder voll dabei seien.

Titelfoto: DPA


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