Trotz Traumstarts: DSC-Präsident drückt auf die Bremse

Hans-Jürgen Laufer (68) möchte, dass die Zuschauerzahlen auf die 23.000-er Marke ansteigen.
Hans-Jürgen Laufer (68) möchte, dass die Zuschauerzahlen auf die 23.000-er Marke ansteigen.

Bielefeld - Wer hätte gedacht, dass Union Berlin gegen Arminia Bielefeld einmal ein Spitzenspiel sein würde? Am Sonntag (13.30 Uhr) muss die Elf von Trainer Jeff Saibene bei den Berlinern an der Alten Försterei antreten.

Auch DSC-Präsident Hans-Jürgen Laufer kann es kaum glauben. "Wenn mir das jemand vor vier Wochen gesagt hätte, hätte ich ihm den Puls gefühlt", erklärte Laufer laut Informationen der Neuen Westfälischen.

Arminias Präsident freut sich zusammen mit der Mannschaft und den Fans über den Traumstart in die Saison und über den ersten Tabellenplatz. Mit der Ausbeute von neun Punkten aus drei Spielen hatte er nicht gerechnet, obwohl er vor der Saison sehr optimistisch war.

"Man hat ja schon in den letzten Wochen der Vorsaison gesehen, dass mehr in der Mannschaft steckt", stellte er klar.

Vor allem die Arbeit von Cheftrainer Jeff Saibene hob der 68-Jährige lobend hervor, der mit seiner ruhigen Art positiv auf die Mannschaft wirke. "Ich glaube, da sind wir uns von der Mentalität her ein bisschen ähnlich. Ich bin auch nicht vogelwild geworden, als es in der vergangenen Saison kritisch war", verdeutlichte er.

Der Präsident erhob aber auch den mahnenden Zeigefinger. "Auch die Vereine, die aktuell unten stehen, sind längst nicht abgeschrieben. Da wird es noch einige Veränderungen geben", sagte er und bezog sich darauf, dass die Spieler trotz des perfekten Starts intensiv weiterarbeiten müssen.

Durch den guten Einstieg in die Saison erhofft sich Laufer zudem, dass die Zuschauer auf die 23.000-er Marke ansteigen. Weitere drei Punkte bei Union dürften bei dem Unterfangen sehr hilfreich sein.


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