Sprachnachricht wird Arminias Keanu Staude zum Verhängnis

Bielefeld - Dass auch innerhalb einer Mannschaft mal Spieler in Streit geraten ist nicht neu! Eine Sprachnachricht von Arminia Bielefelds Profi Keanu Staude, die er nach einem Training im Herbst aufnahm und die jetzt öffentlich wurde, macht ihm nun Ärger.

Keanu Staude ist schon seit den Minikickern beim DSC.
Keanu Staude ist schon seit den Minikickern beim DSC.  © DPA

Während des Trainings war der 21-Jährige demnach mit Christoph Hemlein, Fabian Klos und Stephan Salger in Streit geraten. Nach der Situation machte er seinem Ärger Luft und schickte die Nachricht in eine Gruppe mit Freunden.

"Ey, laber mich nicht voll" und "Was willst du jetzt von mir?" sind da noch die freundlichen Teile der Schimpftirade. Außerdem fielen dann etliche Schimpfwörter wie "H****sohn". [Die komplette Sprachnachricht liegt der Redaktion vor.]

War Staude deswegen nicht mit nach Hamburg zum letzten Auswärtsspiel zu St. Pauli gefahren? Dem soll nicht so sein: "Staude ist wegen einer Wadenverletzung zu Hause geblieben", wird Cheftrainer Jeff Saibene in der Neuen Westfälischen zitiert.

"Ich habe meinem Frust kurz nach einer Trainingseinheit Luft verschafft, in einer kleinen WhatsApp-Gruppe mit meinen Freunden. Ich war sehr emotional und kann mich für meine Wortwahl nur entschuldigen, insbesondere bei meinen Mitspielern. Nie wollte ich öffentlich so über sie reden. Dass die Nachricht weitergereicht wurde, ist für mich natürlich enttäuschend", so der 21-Jährige selbst.

Trotzdem wird die Sprachnachricht wohl eine vereinsinterne Strafe nach sich ziehen - gut möglich, dass Staude "Sozialstunden" in Bethel leisten muss. Wie die Fans reagieren, wird sich am Sonntag (15.30 Uhr) beim letzten Heimspiel gegen den SV Sandhausen zeigen.

Titelfoto: DPA


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