Hartes März-Programm: DSC muss gegen die Statistik spielen

Co-Trainer Carsten Rump (l.) und Jeff Saibene nach dem 0:2 gegen Düsseldorf.
Co-Trainer Carsten Rump (l.) und Jeff Saibene nach dem 0:2 gegen Düsseldorf.  © DPA

Bielefeld - Wenn der Zweitligist DSC Arminia Bielefeld am Sonntag (13.30 Uhr) nach Heidenheim reist, hat der Sportclub mit aktuell 34 Punkten eigentlich noch keinen Druck, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Wer aber das Restprogramm im März im Blick hat, könnte das anders sehen.

Nach Sonntag stehen zwei Heimspiele und eine Auswärtspartie gegen die komplette Tabellenführung an! Am 9. März (18.30 Uhr) ist Spitzenreiter Nürnberg zu Gast, dann geht es eine Woche später (16. März, 18.30 Uhr) zum zweiten nach Düsseldorf. Noch nicht terminiert ist der Gastauftritt des Tabellendritten aus Kiel.

Auch die bisherige Bilanz gegen diese Vereine hat es in sich. Gegen Nürnberg konnte der DSC in der Zweiten Bundesliga nur zwei von elf Spielen gewinnen, sieben gingen an die "Clubberer". Aber: Das Hinspiel im Max-Morlock-Stadion konnte Arminia durch Tore von Andraz Sporar und Konstantin Kerschbaumer für sich entscheiden.

Noch beängstigender sieht es da gegen Fortuna Düsseldorf aus: Der Tabellenzweite hat von 14 Spielen ganze acht gewonnen, nur zweimal gingen die Punkte an die Bielefelder. Unvergessen bleibt auch das 0:4 in der Esprit-Arena, nach dem der damalige Cheftrainer Rüdiger Rehm gehen musste. Übrigens: Das Hinspiel in der SchücoArena verlor der DSC mit 0:2.

Bei nur drei Zweitligaspielen gegen Holstein Kiel lässt sich noch keine Tendenz erkennen, jede Mannschaft konnte ein Spiel für sich entscheiden. Allerdings haben bei der 1:2-Hinspiel-Niederlage nur "Störche" getroffen, Rafael Czichos schenkte dem DSC ein Eigentor kurz vor Schluss.

Ein Gutes hat das alles aber: Arminia tut sich normalerweise gerade gegen die untere Hälfte der Tabelle schwer. Ein Grund mehr, optimistisch zu sein?

Titelfoto: DPA


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