DSC-Präsident optimistisch: Eine "Zittersaison" wird es nicht geben

Seit August 2013 ist Hans-Jürgen Laufer DSC-Präsident und das will er auch bleiben.
Seit August 2013 ist Hans-Jürgen Laufer DSC-Präsident und das will er auch bleiben.

Bielefeld - Am Samstag (15.30 Uhr) startet der DSC Arminia Bielefeld mit einem Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg in die Zweitliga-Saison 2017/18. Präsident Hans-Jürgen Laufer glaubt fest daran, dass die vergangene "Zittersaison" abgehakt ist.

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft und auch die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam funktioniere einwandfrei, sagte er im Gespräch mit der Neuen Westfälischen. Die Liga sei, ohne "Überteams wie Stuttgart und Hannover", sehr ausgeglichen.

"Wichtig ist, dass wir einen guten Start hinlegen. Ich erwarte daher einen einstelligen Platz", so seine doch hohen Erwartungen an das Team. Das macht vor allem auch das Vertrauen deutlich, das die Verantwortlichen in Cheftrainer Jeff Saibene haben, der in seinem Vertrag übrigens eine Aufstiegsprämie vereinbart hat.

"Ich habe nicht anderes von ihm erwartet. Jeff will immer das Maximale erreichen. Deshalb ist diese Klausel auch völlig in Ordnung. Schmunzeln musste ich aber schon ein wenig", so Laufer. Mit jungen Spielern wie Keanu Staude und Henri Weigelt, die aus der eigenen Jugend kommen, hofft der Präsident auf eine "Signalwirkung, dass Arminias Juniorenteams durchaus ein Sprungbrett für Profikarrieren sind."

Zuletzt hatte es von Spielern wie Manuel Junglas oder Sebastian Schuppan Kritik am Verein gegeben, weil über auslaufende Verträge nicht ausreichend gesprochen wurde. Laufer sagte, er sei den Spielern natürlich dankbar für ihre Arbeit, aber es gebe "im Profifußball keine Sentimentalitäten. Es zählt nur der Erfolg."

Seit August 2013 ist Laufer jetzt schon Präsident der Arminia. Er und seine Kollegen wollen sich auch im November zur Wiederwahl stellen und neue Ziele präsentieren, "auf die wir zu einem späteren Zeitpunkt genauer eingehen."


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0