DSC hadert mit Schiri: Hätte die Pleite verhindert werden können?

DSC-Trainer Jeff Saibene (49) sprach von einer bitteren Partie für sein Team.
DSC-Trainer Jeff Saibene (49) sprach von einer bitteren Partie für sein Team.

Bielefeld - Lange spielte Arminia Bielefeld unter dem Luxemburger-Trainer Jeff Saibene (49) äußerst erfolgreich. Doch jetzt ist eine erste Durststrecke eingetreten. Das sagen Spieler und Trainer zur 3:4-Pleite in Darmstadt:

Das erste Mal hat der DSC zwei Spiele in Folge unter Saibene verloren. Letzte Woche 0:4 gegen den MSV Duisburg und am Sonntag nun 3:4 in Darmstadt.

Kapitän Julian Börner (26) blickt dennoch positiv in die nächste Zeit: "Wir haben insgesamt ein gutes Auswärtsspiel gemacht, uns hat aber das Glück gefehlt, um uns dafür zu belohnen."

Auch Mittelfeldmotor Konstantin Kerschbaumer (25) nimmt die guten Dinge aus der Partie mit: "Wir können mit unserer Leistung zufrieden sein, darauf können wir Mittwoch aufbauen."

Am härtesten traf die Niederlage den Trainer selbst, der eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters ins Visier nahm: "Der Schiedsrichter nimmt uns ein Tor, für mich eine unmögliche Entscheidung, das ist bitter."

Florian Badstübner pfiff einen aussichtsreichen Angriff des DSC ab, als er eigentlich Vorteil hätte laufen lassen müssen. Christoph Hemlein (26) stand einschussbereit zum 3:1 im gegnerischen Strafraum.

Noch auf dem Feld entschuldigte sich der Schiri für den Fehler, so Saibene. Trösten kann ihn es dennoch nicht wirklich: "Das ist tragisch, das war vielleicht spielentscheidend."

Abschließend war er dennoch nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams. "Eine bittere Partie für uns, wir waren phasenweise die bessere Mannschaft", erklärte der 49-Jährige abschließend.

Arminia hadert mit den Entscheidungen des Schiedsrichters.
Arminia hadert mit den Entscheidungen des Schiedsrichters.

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