Kostet die Schlussphase den DSC am Ende die Liga?

Jeff Saibene sehnt dem Ende des Spiels entgegen: Doch gegen Greuther Fürth hat es nicht gereicht.
Jeff Saibene sehnt dem Ende des Spiels entgegen: Doch gegen Greuther Fürth hat es nicht gereicht.  © DPA

Bielefeld - Das 1:1-Unentschieden gegen Greuther Fürth hängt Arminia Bielefeld noch immer in den Knochen. Doch neu ist die Situation für den DSC nicht, denn in dieser Saison vergaben sie schon zahlreiche Punkte in der Schlussphase.

"Wenn man so spät ein Gegentor fängt, ist die Enttäuschung natürlich riesen groß. Wir hätten die Führung über die Zeit bringen müssen", sagte Arminias Mittelfeldspieler Manuel Prietl kürzlich nach der Punkteteilung gegen Fürth.

Keinen anderen Verein hätte es so hart erwischen können, denn Arminia benötigt jeden Punkt im wohl härtesten Abstiegskampf in der Geschichte der 2. Bundesliga. Etwa fünf bis sechs Teams stecken noch mitten im Kampf um die Klasse.

Schon im Hinspiel hat Fürth in der 90. Spielminute durch Zlatko Tripic den 2:1-Siegtreffer erzielt. Ähnliche Desaster erlebte der Club aber auch zuletzt.

Im Spiel gegen den VfB Stuttgart lieferten die Arminen einen harten Fight und hatten den Tabellenführer am Rande eines Unentschiedens, eher Simon Terrode in der 89. Minute zum 3:2-Sieg traf. Erneut ging der DSC leer aus.

Florian Dick kann es nicht fassen: Kurz vor Abpfiff der Ausgleich.
Florian Dick kann es nicht fassen: Kurz vor Abpfiff der Ausgleich.  © DPA

St. Paulis 2:1-Siegtreffer durch Sahin fiel in der 90., daheim gegen Hannover traf Sebastian Schuppan in der 93. Spielminute zum 3:3-Ausgleich ins eigene Tor.

Gegen Nürnberg verspielte der DSC Punkte durch Tore von Burgstaller (1:2, 82.) und Matavz (1:3, 85.) ein mögliches Remis.

Wegen der zahlreichen Gegentreffer in der Schlussphase konnte Arminia Bielefeld deutlich weniger Punkte gewinnen. Profitiert hat Bielefeld von dem späten Ausgleichstreffer von Fabian Klos gegen St. Pauli (90.+2 Minute) und das Eigentor von Junior Diaz im Spiel gegen Würzburg.

Auch das Restprogramm der Arminia ist auf dem Papier schwer. Mit VfL Bochum, Eintracht Braunschweig und dem Knaller bei Dynamo Dresden erwartet das Team von Jeff Saibene ausschließlich Teams aus der oberen Tabellenhälfte.

Besonders im Westfalen-Derby steht Saibene im Fokus. Die Entscheidung auf der Torwartposition ist aktuell stark in den Fokus geraten, da Daniel Davari zuletzt schwach spielte. Eine Rückkehr von Wolfgang Hesl ist möglich.

Titelfoto: DPA


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