DSC-Routinier Dick kennt sich mit Abstiegskampf aus

Der 32-jährige Rechtsverteidiger ist seit fast drei Jahren beim DSC.
Der 32-jährige Rechtsverteidiger ist seit fast drei Jahren beim DSC.

Bielefeld - Florian Dick ist ein Paradebeispiel dafür, dass man nie aufgeben sollte. Er war schon lange beim DSC abgemeldet, durfte nicht mit ins Winter-Trainingslager (TAG24 berichtete); mittlerweile ist er wieder fester Bestandteil der Startelf.

Nach dem 2:2-Remis in Heidenheim zeigte sich der 32-Jährige enttäuscht: "Natürlich hätten wir gern den Dreier mitgenommen, keine Frage. Wenn man den Spielverlauf sieht, kann man mit dem Punkt zufrieden sein.

Allerdings, wenn man die letzte halbe Stunde in Überzahl ist, will man natürlich den Dreier mitnehmen." Der DSC war zunächst 0:2 in Rückstand geraten, glich innerhalb von drei Minuten durch Tore von Tom Schütz und Fabian Klos aus und war ab der 66. Minute in Überzahl.

Seit fast drei Jahren ist Dick beim DSC unter Vertrag und weiß, dass der Club nicht gerade dafür bekannt ist, ohne Drama durch eine Saison zu gehen. Doch auch beim KSC und Kaiserslautern konnte er viel Erfahrung sammeln.

"Ich denke schon, dass ich einer der erfahrenen bin, dass ich die aktuelle Situation auch schon mehrfach erlebt habe, auch mit anderen Vereinen und dadurch auch weiß, wie man sich am besten verhält. Das versuche ich natürlich den jungen zu vermitteln, dass man gerade in der Phase jetzt die Ruhe bewahren muss bis zum Ende."

Auch gegen den VfB Stuttgart stand Dick (re.) neben dem Torschützen zum 1:0, Christoph Hemlein, in der Startelf.
Auch gegen den VfB Stuttgart stand Dick (re.) neben dem Torschützen zum 1:0, Christoph Hemlein, in der Startelf.

"Es wird bis zum Ende spannend bleiben, es wird eng sein. Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren. Wer im Abstiegskampf die Nerven behält, der bleibt auch drin."

Gegen welche Mannschaft es im Rest-Programm der Saison gehe, sei egal. "Klar ist aber natürlich auch, dass man im Spiel sehen muss, bei welcher Mannschaft es ums Überleben geht", sagt er im Anlauf-Video des Clubs.

Mit der SpVgg Greuther Fürth kommt am Samstag (13 Uhr) "eine spielstarke Mannschaft, die haben schnelle Stürmer vorne. Ich glaube, das Umschaltspiel ist ganz wichtig, dass da brutal jeder mitarbeitet." Gerade über die Mannschaftsleistung lässt sich im Abstiegskampf viel gewinnen: "Alle zusammen angreifen, alle zusammen verteidigen, genau das wird wichtig sein."

Ob Heimspiel oder auswärts, auch da dürfen die Arminen jetzt keinen Unterschied mehr machen. "Grundsätzlich fühlt man sich wohler in einer gewohnten Umgebung. Allerdings, jetzt die letzten vier Spiele, da darf es keine Rolle mehr spielen, ob daheim oder auswärts. Natürlich versuchen wir, die Leute auf unsere Seite zu bringen und das war die letzten Wochen fantastisch, was da von der Tribüne runterkam.

Und genau da wollen wir am Samstag dran anknüpfen, damit das wieder so eine Einheit wird", hofft der 32-Jährige auf die Unterstützung der Fans.


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