Optimaler Saisonstart für den DSC! Auch Fürth muss dran glauben

Die Elf von Jeff Saibene feiert die zwischenzeitliche 2:0-Führung durch Fabian Klos.
Die Elf von Jeff Saibene feiert die zwischenzeitliche 2:0-Führung durch Fabian Klos.

Bielefeld - Mit einem Sieg im Rücken ging der DSC am Sonntag gestärkt in die Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth. Im Sportpark Ronhof wollte die Elf von Trainer Jeff Saibene den zweiten Sieg der Saison einfahren.

Schon vor dem Duell beider Mannschaften stellte der Trainer klar, dass er mit Fürth rechne. "Fürth macht super Arbeit, sie spielen konstant oben mit. Ich erwarte sie ähnlich zu letzter Saison", erläuterte er auf der Pressekonferenz vor der Partie.

Die bisherige Bilanz gegen die Spielvereinigung war nicht von Erfolg geprägt. Im letzten Aufeinandertreffen verspielte der DSC einen sicher geglaubten Sieg und sogar ein Unentschieden (TAG24 berichtete).

Im Vergleich zum Regensburg-Spiel veränderte Saibene seine Startelf nur auf zwei Positionen. Florian Dick ersetzte hinten rechts den rotgesperrten Nils Teixeira, während in der Innenverteidigung Stephan Salger Platz für Brian Behrendt machte.

Die Arminen gingen aggressiv in die Zweikämpfe und setzten die Fürther unter Druck.
Die Arminen gingen aggressiv in die Zweikämpfe und setzten die Fürther unter Druck.

Beide Mannschaften starteten gut in die Partie. Direkt zu Beginn gab es gefährliche Torraumszenen.

Allerdings konnte sich Fabian Klos nach einer Kopfballverlängerung von Andreas Voglsammer nicht gegen Innenverteidiger Marco Caligiuri durchsetzen.

Fürth antwortet prompt. Eine Flanke von Khaled Narey von der rechten Seite wurde von Caligiuri auf den zweiten Pfosten verlängert, doch Innenverteidiger Lukas Gugannig setzte den Schuss völlig frei nur ans Außennetz.

Keines der Teams konnte sich ein wirkliches Übergewicht erspielen.

Die Partie ging hin und her, da beide Mannschaften offensiv ausgerichtet waren.

Serdar Dursun war durch seinen verschuldeten Elfmeter der Pechvogel der ersten Hälfte.
Serdar Dursun war durch seinen verschuldeten Elfmeter der Pechvogel der ersten Hälfte.

In der 38. Minute war dann aber die Freude auf Seiten der Arminen groß.

Nach einem Ballverlust des Fürthers Patrick Sontheimer im Spielaufbau, schnappte sich Christoph Hemlein den Ball und nahm Klos über rechts mit. Dessen Flanke landete bei Keanu Staude, der das Leder aus vollem Lauf zum 0:1 einköpfen konnte.

Keine zwei Minuten später netzte der DSC erneut ein. Staude war im Strafraum einem Moment eher am Ball als sein Gegenspieler Serdar Dursun, der daraufhin das Bein stehen ließ und den Arminen zu Fall brachte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Klos eiskalt unten links.

Mit der nicht gerade unverdienten 2:0-Führung ging der DSC in die Kabine zum Pausentee.

Die Arminen machten in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit dort weiter, wo sie in der ersten Hälfte aufgehört hatten. Die Elf Saibenes machte einen abgeklärten Eindruck, überließ zwar den Hausherren etwas mehr vom Spiel und setzte vermehrt auf Konter.

Nik Omladic machte mit seinem Treffer zum 1:2 die Partie noch einmal spannend.
Nik Omladic machte mit seinem Treffer zum 1:2 die Partie noch einmal spannend.

Die Bielefelder Hintermannschaft stand auch im weiteren Verlauf äußert sicher und gut organisiert, während Fürth ideenlos wirkte und nicht wirklich vor das Tor der Arminen kam.

Doch dann kam die 72. Minute und auf einmal tauchte die Mannschaft von Trainer János Radoki aus dem Nichts vor dem Tor von Stefan Ortega auf. Manuel Torres spielte auf den Pechvogel der ersten Halbzeit, Dursun, der mit dem Rücken zur Abwehr auf Nik Omladic abtropfen ließ, der wiederum aus gut 18 Metern trocken rechts unten zum 1:2 einnetzte.

Der Gegentreffer war unnötig aus Sicht der Arminen, weil nun die Fürther besser ins Spiel kamen und die Gäste unter Druck setzten.

Saibene reagierte und brachte in der 75. Minute Andraz Sporar für Voglsammer und zwei Minuten später Patrick Weihrauch für Hemlein in die Partie. Durch die beiden Wechsel unterbrach der Coach den Schwung der Fürther.

Im weiteren Verlauf warf Fürth alles nach vorne und versuchte noch den Ausgleich zu erzielen. Immer wieder flogen die Bälle hoch in den Sechzehner der Bielefelder.

Doch am Ende blieb es vor 9000 Zuschauern beim 2:1-Sieg für den DSC. Damit legten die Bielefelder einen optimalen Saisonstart hin und stehen somit auf dem dritten Tabellenplatz.


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