Bleibt Fabian Klos beim DSC? Arabi will die Offensive verstärken

Hinter dem Verbleib von Fabian Kos steht ein großes Fragezeichen.
Hinter dem Verbleib von Fabian Kos steht ein großes Fragezeichen.

Bielefeld - Beim DSC Arminia Bielefeld geht die Kaderplanung für die kommende Zweitliga-Saison ziemlich ruhig voran. Bisher unterhält sich Sport-Geschäftsführer Samir Arabi nur mit potenziellen Spielern und deren Beratern. Nägel mit Köpfen hat der 38-Jährige noch nicht gemacht.

Eilig hat es Samir Arabi wirklich nicht, da ihm einerseits Verhandlungspartner gegenübersitzen, die erstmal ihre eigenen Interesse überprüfen und zum anderen der DSC aktuell 21 Profis unter Vertrag hat. Daher braucht der Verein laut des Sport-Geschäftsführers gar nicht so viele Neuzugänge.

Zudem will sich der DSC die Möglichkeit offen lassen, eventuell auch noch später auf dem Transfermarkt zuzuschlagen. "Es wird sicherlich einige Spieler geben, die irgendwann in ihrem Klub merken, ich bin nicht dabei und sich dann nach Alternativen umsehen", sagte Arabi gegenüber der Neuen Westfälischen.

Fabian Klos (29) erzielte in der letzten Saison 13 Treffer für den DSC.
Fabian Klos (29) erzielte in der letzten Saison 13 Treffer für den DSC.

Arabi weiß, dass dann insbesondere Leihgeschäfte an Attraktivität gewinnen. Mit denen hat der Club bisher ganz gute Erfahrungen gesammelt. Alexander Schwolow, Marc Rzatkowski und zuletzt Reinhold Yabo sind die besten Beispiele dafür.

Im Nachhinein müsste sich der DSC "immer noch dankbar zeigen, dass wir solch einen Spieler wie Yabo überhaupt bekommen haben", erklärte Arabi, da Yabo bei RB Salzburg deutlich mehr Geld verdiene, als bei der Arminia.

Das immense Gehalt des Stürmers und die Aussicht darauf, in der kommenden Saison in Champions-League-Qualifikation zu spielen, standen einer Weiterbeschäftigung im Wege.

Trotzdem steht ein Offensivspieler weiterhin ganz oben auf der Wunschliste des 38-Jährigen, weil der nach der Kreuzband-Operation von Christopher Nöthe "nicht seriös planen" kann. Zudem könnte sich Fabian Klos noch dazu entschließen, den Verein nach sechs Jahren zu verlassen, da er unter Jeff Saibene zum Ende der Saison nicht mehr erste Wahl im Sturmzentrum war.

Sowohl die Erfüllung seines Vertrags in Bielefeld als auch ein Wechsel scheinen derzeit möglich. "Alle Seiten wissen, wie der aktuelle Stand ist. Jetzt ist die Frage, wie Fabi seine Zukunft sieht", merkte Arabi an. Er habe ein "gutes und konstruktives Gespräch" mit dem Berater von Klos, Kai Michalke, geführt, ergänzte Arabi und wollte zu möglichen Spekulationen keine Stellung beziehen.

An Angeboten für den Goalgetter mangelt es nicht. Neben St. Pauli und Kaiserslautern soll auch Eintracht Braunschweig ein Auge auf den Stürmer geworfen haben. Ebenso der englische Zweitligist FC Brentford.


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