DSC ist mit eigener Leistung unzufrieden: "Haben uns selbst geschlagen"

Beim DSC sah man nach dem Spiel gegen Sandhausen lange Gesichter.
Beim DSC sah man nach dem Spiel gegen Sandhausen lange Gesichter.

Bielefeld - Im Schneegestöber ging der DSC Arminia Bielefeld beim SV Sandhausen unter. Die Hausherren besiegten die Ostwestfalen am Sonntag mit 3:1 (TAG24 berichtete).

"Es waren schwierige Bedingungen, aber das gilt für beide Mannschaften", sagte DSC-Trainer Jeff Saibene auf der Pressekonferenz nach der Niederlage.

"Wir waren in den entscheidenden Situationen nicht bissig genug", fügte er an. Auch Sandhausens Trainer Kenan Kocak war von den Wetterbedingungen leicht überrumpelt: "Du bereitest dich die ganze Woche auf dieses Spiel vor und dann stehst du hier im Stadion und musst dir wieder schnell was Neues einfallen lassen."

Saibene stimmte dieser Analyse zu: "Das war ein schweres Spiel mit schwierigen Bedingungen, wie eine Lotterie." Das Wetter sei dem Spiel der Arminia nicht entgegengekommen.

Einen Spielabbruch beziehungsweise eine Verschiebung der Partie hätte er trotzdem nicht gerne gesehen: "Wir wollten auch unbedingt spielen! Sonst weißt du wieder nicht, zu welchem ungünstigen Zeitpunkt du hier wieder hinmusst."

Trotz mitunter guter Leistungen in der Hinrunde war der Coach nicht immer zufrieden. Sein Fazit fiel dementsprechend gemischt aus. "Wir sind nicht euphorisch, aber 25 Punkte sind auch nicht schlecht. Die Punkte sind gerecht, ich denke, das spiegelt aktuell unsere Leistungsmöglichkeit wider."

Für Kapitän Julian Börner fehlte in den entscheidenen Situationen die letzte Konsequenz. "Sandhausen hat diese Situationen heute eiskalt ausgenutzt."

Andreas Voglsammer geht noch einen Schritt weiter: "Wir haben uns heute selbst geschlagen: Wir haben bei den Toren nicht konsequent verteidigt. Ich ärgere mich: Heute war definitiv mehr drin!"

Am Samstag (13 Uhr) muss der DSC zum letzten Mal in diesem Jahr und gleichzeitig zum Rückrundenauftakt gegen Jahn Regensburg ran. Es bleibt abzuwarten, ob das Wetter den Bielefeldern dann in die Karten spielt.


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