Muss DSC-Stürmer nach Foul das Trainingslager abbrechen?

Bielefeld - Obwohl der DSC Arminia Bielefeld ein Gegner auf Augenhöhe war, musste er sich am Samstag im Rahmen eines Testspiels im Trainingslager dem tschechischen Erstligisten FK Jablonec mit 0:1 geschlagen geben (TAG24 berichtete).

In der zweiten Halbzeit ließ die Offensivstärke nach.
In der zweiten Halbzeit ließ die Offensivstärke nach.

Während des Spiels verletzte sich Stürmer Fabian Klos nach einem Foul am Sprunggelenk, sodass er mit einem dicken Knöchel ausgewechselt werden musste. Bedeutet das das Aus für ihn?

Der Verein gibt Entwarnung: Demnach soll er noch während des Trainingslagers wieder ins Training einsteigen können! Alle DSC-Fans können also aufatmen.

"Es war das erste Mal für alle über 90 Minuten. Wir wussten, dass es schwierig wird. Wir wollten unsere Prinzipien und Abläufe reinkriegen und vorne attackieren. Ich denke, das haben wir ganz ordentlich gemacht", fasst Andreas Voglsammer das Spiel bei ArminiaClubTV zusammen.

Das Tor sei durch einen Standard entstanden. "Das passiert einfach mal." Dass es vor allem in der zweiten Halbzeit offensiv nicht mehr so gut lief, schiebt der Stürmer darauf, dass dieses Mal die Defensive kompakt stehen sollte.

Fabian Klos verletzte sich amSprunggelenk, kann aber wohl wieder ins Training einsteigen.
Fabian Klos verletzte sich amSprunggelenk, kann aber wohl wieder ins Training einsteigen.

Manuel Prietl sah ein intensives Spiel auf beiden Seiten. Allerdings hätten sowohl die Bielefelder als auch die Tschechen unter der ungewohnten Hitze gelitten.

"Wir haben es versäumt, gleich am Anfang die Tore zu machen", bleibt er selbstkritisch. "Wir hatten ein, zwei gute Möglichkeiten. Der Gegner war sehr gut. Sie waren gut organisiert. Viele Dinge haben wir auch ziemlich gut gemacht."

Nach elf Tagen Training sei noch eine gewisse Müdigkeit dabei. "Aber ich glaube, dass da schon einige Dinge dabei waren, die ganz ordentlich waren. Das analysieren wir jetzt alles und dann machen wir es das nächstes Mal besser", verspricht er.

Die chancenarme zweite Halbzeit erklärt sich der Defensivspieler ebenfalls mit der aufkommenden Müdigkeit. "Wir sind nicht mehr so in die Tiefe gegangen, hatten keine tiefen Läufe und haben vielleicht auch ein bisschen zu langsam gespielt."

Bereits am Sonntag kann der DSC beweisen, dass er es besser kann: Um 13 Uhr trifft er auf den russischen Erstligisten Dinamo Moskau.


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