So viel TV-Gelder gehen nächste Saison an Arminia Bielefeld

Bielefeld - Mit dem vierten Tabellenplatz in der vergangenen Saison hat sich der DSC Arminia Bielefeld auch einen guten Platz im Ranking der TV-Gelder für die Saison 2018/19 gesichert.

Trainer Jeff Saibene wird von den TV-Kameras eingefangen.
Trainer Jeff Saibene wird von den TV-Kameras eingefangen.  © Imago

Mit 8,6 Millionen Euro stand der Sportclub in der abgelaufenen Saison auf dem 12. Platz knapp hinter Dynamo Dresden. Das zeigt die Auflistung des Fachmagazins kicker.

Und nächste Saison? Dann sollen die TV-Einnahmen bei etwa 9,7 Millionen Euro liegen.

Damit würde der Club auf Platz zehn der zweiten Liga landen, Platz acht wenn man die Absteiger 1. FC Köln (24 Millionen) und Hamburger SV (21 Millionen) abzieht.

Aber es bleibt dabei: "Trotz der tollen Erfolge der letzten Monate sind wir nach wie vor ein Sanierungsfall", hatte Finanz-Chef Markus Rejek unlängst gesagt (TAG24 berichtete).

Damit haben sich die Verantwortlichen und Fans mittlerweile abgefunden...

Solidaraktion der Zweitliga-Clubs

Um den wirtschaftlich schwer verkraftbaren Gang in die 3. Liga wenigstens etwas abzufedern, erhalten die beiden Absteiger Eintracht Braunschweig und 1. FC Kaiserslautern in diesem Sommer von der Gesamtheit der 18 Zweitligisten jeweils 600.000 Euro.

Unabhängig von der DFL Deutsche Fußball Liga hatten sich die Clubs zuvor darauf verständigt, jeweils 66.666 Euro zu diesem Zweck in einen gemeinsamen Topf einzuzahlen.

"Die wirtschaftliche Brutalität eines Abstiegs in die 3. Liga ist kaum zu beschreiben", erklärt Helmut Hack, von der 2. Bundesliga gewählter DFL-Vizepräsident.

"Angesichts der außergewöhnlichen Situation, dass in der abgelaufenen Saison zwei Drittel der Clubs bis zu den letzten Spieltagen um den Klassenerhalt bangen mussten und daher Planungen für den Abstiegsfall kaum möglich waren, haben wir uns bereits im April zu dieser Initiative entschieden. Diese Solidaraktion, die aus der Mitte der Zweitliga-Clubs angeregt wurde, ist den besonderen Umständen geschuldet und daher einmalig."

Der bestehende Schlüssel zur Verteilung der Medien-Einnahmen wird nicht verändert.

Titelfoto: Imago


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