Gute Zeiten, schlechte Zeiten bei Dynamo!

Stand als einziger Dresdner in allen 18 Spielen jede Minute auf dem Feld: Keeper Marvin Schwäbe.
Stand als einziger Dresdner in allen 18 Spielen jede Minute auf dem Feld: Keeper Marvin Schwäbe.  © Lutz Hentschel

Dresden - Das Fußball-Jahr 2017 endeten am Montag mit dem Zweitliga-Spiel zwischen St. Pauli und Bochum (2:1). Zeit, Bilanz zu ziehen über die ersten 18 Spiele der Saison 2017/18.

Dynamo steht mit 23 Punkten auf Platz 11. Fünf Punkte Rückstand hat die SGD auf den Vierten (FC Ingolstadt), fünf Vorsprung auf den Vorletzten (Fürth). Das verspricht eine extrem spannenden Rückrunde.

Vergleich zum Vorjahr

Inklusive des 18. Spieltags, der in der Vorsaison erst im Januar gespielt wurde, stehen die Dresdner immerhin mit sieben Punkten weniger da. Im Vorjahr spielte sich die Neuhaus-Truppe nach dem 5:0-Sieg gegen Stuttgart in einen Rausch. Der blieb diesmal aus.

Das war positiv

Als die Lage nach dem 14. Spieltag und Platz 16 am gefährlichsten war, zeigte Dresden sein wahres Gesicht und drehte auf. Siege bei Spitzenreiter Düsseldorf (3:1), gegen Aue (4:0) und bei Union (1:0) folgten. Das sicherte den vorerst komfortablen elften Rang. Ebenfalls positiv: Dynamo ist schwer ausrechenbar, 14 Spieler trugen sich schon die Torschützenliste ein.

Das war negativ

Dresden agierte zu schwankend in seinen Leistungen, was vor allem an den vielen Verletzten lag. Für Uwe Neuhaus gab es fast wöchentlich Hiobsbotschaften. Der Totalschaden im Knie von Pascal Testroet am 1. Spieltag und der Kreuzbandriss von Sören Gonther im Bielefeld-Spiel waren die traurigen Höhepunkte. Und: Nur zwei Siege aus acht Heimspielen sind zu wenig.

Haris Duljevic kam im Sommer und stach sofort heraus. Er ist der Dynamo-Spieler der Hinrunde.
Haris Duljevic kam im Sommer und stach sofort heraus. Er ist der Dynamo-Spieler der Hinrunde.  © Lutz Hentschel

Bestes Spiel

Das war zweifelsohne das 4:0 im Derby gegen Aue. Da klappte alles, da war alles da - Laufbereitschaft, Kampf, Kaltschnäuzigkeit und spielerische Klasse. Da machte Dynamo richtig viel Spaß.

Schlechtestes Spiel

Das 0:3 in Kiel. Das war ein Offenbarungseid. Danach setzte sich das Team zusammen, da rauchten die Köpfe. So einen desolaten Auftritt gab es danach nicht wieder.

TAG24-Spieler der Hinrunde

Haris Duljevic, das findet auch Trainer Neuhaus: "Es ist schwer, da jemanden herauszuheben. Da würde ich dem einen oder anderen Spieler, der es vielleicht auch verdient hätte, ungerecht gegenüber sein. Aber ein Haris Duljevic mit seiner Spielweise, mit seinem Zug zum Tor, damit, eine Eins-zu-Eins oder sogar Eins-zu-Drei-Situation auflösen zu können, ist schon einer, der der Mannschaft deutlich hilft."

Prognose für die Rückrunde

Spielerisch ist Dynamo mit das beste Team der Liga. Mehr Konstanz, mehr Heimsiege und Dynamo kommt sicher unter die Top sechs.

Nach Kicker-Noten steht er am besten da: Kapitän Marco Hartmann (l., hier im Derby gegen Aues Nicolai Rapp). Er ist der Leader auf und neben dem Feld.
Nach Kicker-Noten steht er am besten da: Kapitän Marco Hartmann (l., hier im Derby gegen Aues Nicolai Rapp). Er ist der Leader auf und neben dem Feld.  © Lutz Hentschel
Da hüpften die Dynamo-Kicker vor Freude. Das 4:0 im Sachsenderby gegen Aue war die beste Leistung in der Hinrunde. So wollen die Fans ihr Team öfters in den Heimspielen sehen.
Da hüpften die Dynamo-Kicker vor Freude. Das 4:0 im Sachsenderby gegen Aue war die beste Leistung in der Hinrunde. So wollen die Fans ihr Team öfters in den Heimspielen sehen.  © Lutz Hentschel

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