Sandhausen-Pleite war für Dynamo ein Tag zum Vergessen


		
	
	
		
			
				
					
						Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus (r.)
hatte nach dem Spiel Redebedarf mit
Schiedsrichter Timo Gerach (2.v.l.).
Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus (r.) hatte nach dem Spiel Redebedarf mit Schiedsrichter Timo Gerach (2.v.l.).  © Lutz Hentschel

Dresden - Manuel Konrad fasste das traurige Geschehen treffend in einem Satz zusammen: "Das war ein Tag zum Vergessen.“ Kollege Florian Ballas brauchte nur ein Wort: "Scheiße!“

Mittelfeldmann Konrad meinte weiter: "Unser Spiel konnten wir nicht aufziehen wie in den letzten Wochen. Gegen clevere und gut organisierte Sandhausener haben wir keine Lösungen gefunden. Wir sind enttäuscht. Das war heute nicht das Gesicht, was wir sonst immer gezeigt haben. Das Ergebnis ist bitter.“

Ballas sagte leise: "Die haben uns gut analysiert, über 90 Minuten ein eins gegen eins auf den Platz gebracht. Wir hätten noch zwei Stunden spielen können und trotzdem kein Tor gemacht.“

Das gelang vermeintlich Patrick Möschl in der 61. Minute. Aber nur vermeintlich, weswegen die Szene nachher auch die deprimierten Dresdner Gemüter erhitzte.


		
	
	
		
			
				
					
						Patrick
Möschl kann‘s
nicht fassen
- sein
erstes
Zweitligator zählte
nicht.
Patrick Möschl kann‘s nicht fassen - sein erstes Zweitligator zählte nicht.  © Lutz Hentschel

Schiri Timo Gerach hatte nach einem Foul der Gäste im Dresdner Strafraum überschnell auf Freistoß für Dynamo entschieden und nahm damit den Hausherren den Vorteil.

Weil Möschl den Pfiff nicht gehört hatte, sprintete er weiter und netzte ein - zählte natürlich nicht. "Der Schiri hat mir erklärt, dass es bei einem Freistoß im Fünfer keinen Vorteil gibt. Ich kenne diese Regel nicht.“

Auch Trainer Uwe Neuhaus ärgerte die Szene, die das Spiel vielleicht doch noch einmal in andere Bahnen gelenkt hätte.

"Es gab viele umstrittene Entscheidungen. Ich mache dem Schiedsrichter keinen Vorwurf. Aber bei allen Fifty-Fifty-Entscheidungen hatten wir das Gefühl, dass es immer gegen uns geht.“

Die Ursache für die Niederlage war das natürlich nicht: "0:4 zu Hause tut mal richtig weh. Wen ich es mir einfach machen würde, müsste ich sagen: Uns hat das Durchsetzungsvermögen gefehlt“, sagte Neuhaus dann auch und wusste, dass das nur die halbe Wahrheit war.

Zumindest eine einigermaßen gute Nachricht gab es an diesem Tag dann doch noch: Sören Gonther, der nach einer Stunde verletzt vom Platz musste, hat "nur“ eine Außenbanddehnung im linken Knie erlitten.

Eine MRT-Untersuchung hatte Entwarnung gegeben.


		
	
	
		
			
				
					
						Das sah gar
nicht gut aus:
Sören Gonther
liegt verletzt
am Boden,
hatte sich das
Knie verdreht.
Am Abend
gab‘s Entwarnung.
Das sah gar nicht gut aus: Sören Gonther liegt verletzt am Boden, hatte sich das Knie verdreht. Am Abend gab‘s Entwarnung.  © Henschel

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