Riese und Fandrich: Die beiden Zugpferde des Auer Spiels

Belek - Sie sind die Zugpferde des Auer Spiels, die Malocher im Mittelfeld. Philipp Riese und Clemens Fandrich haben eine starke Hinrunde auf den Sechser-Positionen hingelegt. Jetzt hat das Duo Konkurrenz für die Zentrale bekommen: Louis Samson und Ole Käuper. Erschrocken sind sie deshalb nicht, wie sie TAG24 im Camp verraten haben.

Sinnbildlich die Zugpferde des FC Erzgebirge: Clemens Fandrich (l.) und Philipp Riese lassen sich gern vor die Auer Kutsche spannen, um damit das Spiel der Veilchen anzukurbeln.
Sinnbildlich die Zugpferde des FC Erzgebirge: Clemens Fandrich (l.) und Philipp Riese lassen sich gern vor die Auer Kutsche spannen, um damit das Spiel der Veilchen anzukurbeln.  © PICTURE POINT/ S. Sonntag

Riese/Fandrich - das war in der Hinrunde ein Garant für die Stabilität. War das von "Fanne" erwartet worden, überraschte "Pippo". Er war als Backup für Christian Tiffert geplant, spielte sich dann aber rein ins Team und fest.

"Stimmt. Mit dem Saisonstart war ich nicht so zufrieden. Dann umso mehr", lacht Riese. Mit jedem Spiel mehr stieg bei ihm die Sicherheit, und der Part mit Fandrich verselbständigte sich.

"Mit Clemens passt das. Wir vertrauen uns blind. Wir wissen, was der andere gerade macht, wo er auf dem Platz zu finden ist. Im Zusammenspiel mit Jan Hochscheidt ist das schon gut. Wir beide halten ihm den Rücken frei", so Riese.

Als er gegen Darmstadt beim Stand vom 2:0 ausgewechselt wurde, war zu sehen, wie sehr er fehlt. Das Puzzle war auseinandergerissen. Ein Teil fehlte. Prompt ging das Spiel noch 2:2 aus.

Danach rief Trainer Daniel Meyer laut nach einem Backup für Riese. So schnell geht das im Fußball. Aus dem einstigen Reservisten wurde ein Unverzichtbarer.

Daniel Meyer und seine beiden Zugpferde Fandrich und Riese.
Daniel Meyer und seine beiden Zugpferde Fandrich und Riese.  © DPA

Gekommen sind gleich zwei mit Samson und Käuper.

"Das hat uns nicht erschüttert. Ich persönlich finde das gut. Beide sind gute Jungs, tolle Fußballer. Zum einen belebt Konkurrenz das Geschäft, zum anderen ist es für den Verein schon wichtig, Leute in der Hinterhand zu haben. Es kann im Fußball jederzeit etwas passieren, seien es Sperren oder Verletzungen", sagt Clemens Fandrich, der alle 19 Pflichtspiele der bisherigen Saison auf dem Rasen stand.

Und dort will er auch bleiben. Kampflos werden Fandrich und Riese ihre Plätze nicht räumen. Ihren Bonus wollen sie nutzen.

"Die Neuen müssen an den Etablierten erst einmal vorbei und das wird nicht einfach", schätzt auch Trainer Meyer seine beiden Zugpferde.

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