"Ich bin wieder hier, in meinem Revier!" Aues Samson freut sich über seinen Neustart

Belek - "Ich bin wieder hier, in meinem Revier. War nie wirklich weg, hab' mich nur versteckt." Das sang einst Marius Müller-Westernhagen. Die Zeilen treffen auch auf Veilchen Louis Samson zu. Nach 18 Monaten in der Fremde ist er wieder zurück beim FC Erzgebirge - und strahlt mit der Sonne um die Wette.

Rückkehrer Louis Samson grüßt aus einem Oldtimer.
Rückkehrer Louis Samson grüßt aus einem Oldtimer.  © PICTURE POINT/ S. Sonntag

Es war nicht einfach für den 23-Jährigen nach seinem Abschied im Juni 2017 aus Aue. In der Hinrunde 2017/18 war Samson Stammspieler in Braunschweig, dann weg und stieg zudem noch völlig überraschend aus der 2. Liga ab.

"Damit hatte ich im Traum nicht gerechnet - im negativen Sinne", sagt er. "Das musste ich erstmal verdauen, habe aber den Auern die Daumen in der Relegation gedrückt und mitgefiebert", hellt sich sein Gesicht auf.

Steve Breitkreuz und Jan Hochscheidt kehrten danach ins Erzgebirge zurück, Samson (noch) nicht. "Es gab im Sommer sicherlich nicht den Bedarf auf der Sechserposition wie jetzt", erklärt Samson dazu.

Aber auch sein halbes Jahr auf Schalke lief nicht wie gewünscht. "Ich sollte oben mittrainieren und unten spielen. Aber Schalke hatte dann andere Probleme, daher kam ich nicht zum Zug."

Für ihn ist Aue jetzt ein Neuanfang. "Ja, das ist so."

Louis Samson (l.) im Testspiel gegen den Hallenser und Bentley Bexter Bahn.
Louis Samson (l.) im Testspiel gegen den Hallenser und Bentley Bexter Bahn.  © PICTURE POINT/ S. Sonntag

Einer, auf den er sich freut, weil er noch fast alle Kollegen aus seiner früheren Zeit von 2015 bis 2017 kennt. Das verbindet. Aber Samson weiß auch: Er muss sich hinten anstellen. "Die Jungs haben das in der Hinrunde für Auer Verhältnisse richtig gut gemacht. Das ist es doch klar, dass sie einen Vorsprung haben", so der Rückkehrer.

Trainer Daniel Meyer hat ihn auch zurückgeholt, um eine Perspektive schon für die kommende Saison zu haben haben. "Wir wissen, was wir an Louis haben, seine Qualitäten sind bekannt. Aber er muss erst einmal an den Etablierten vorbei", erklärt Meyer, dass Samson keinen Bonus haben wird.

Dafür funktionierten Clemens Fandrich und Philipp Riese auf der Doppelsechs zu gut.

"Ich werde Vollgas geben, ich habe das letzte Punktspiel im April 2018 bestritten. Den fehlenden Rhythmus werde ich in den Testpartien wiederfinden. Und dann bin ich bereit", will Samson kämpfen.

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