Sie "planten nicht mehr mit mir"! Testroet erklärt Wechsel von Dynamo zu Aue

Aue / Dresden - Was für ein Paukenschlag auf dem sächsischen Transfermarkt. Unmittelbar nach dem 1. Spieltag wechselte Angreifer Pascal Testroet (27) von der SG Dynamo Dresden zum FC Erzgebirge Aue (TAG24 berichtete). Auf Instagram begründet der Stürmer den Transfer.

Als Dynamo im Winter-Trainingslager in Spanien weilte, arbeitete "Paco" an seiner Reha.
Als Dynamo im Winter-Trainingslager in Spanien weilte, arbeitete "Paco" an seiner Reha.  © Lutz Hentschel

"Liebe Fans der SGD, es ist Zeit Abschied zu nehmen", leitet "Paco" sein Posting ein.

Gern blickt der Knipser auf drei erfolgreiche Jahre mit den Schwarz-Gelben inklusive dem Aufstieg in die 2. Liga zurück, und die Ovationen bei seiner Rückkehr nach Verletzungspause zurück.

Doch Testroet verkündet auch, dass seine Zeit in Dresden zu Ende ging und er sich deshalb dem Lokalrivalen anschloss.

"Der Moment, als die Verantwortlichen des Vereins mir mitgeteilt haben, dass sie sportlich nicht mehr mit mir planen, war ein verdammt harter und großer Schock", heißt es im Posting.

Dass er fortan für lila-weiß aufläuft ist für Pascal Testroet kein Vertrauensbruch gegenüber der Dresdner Anhängerschaft.

"Meine Entscheidung, für Erzgebirge Aue zu spielen, überrascht wahrscheinlich einige; aber ich habe von der 1. Sekunde an absolute Wertschätzung und großes Vertrauen der Verantwortlichen gespürt, möchte unbedingt 2.Bundesliga spielen und freue mich sehr auf meine neue Aufgabe" schreibt der einstige Drittliga-Torschützenkönig, der im Oktober nach Dresden zurückkehren wird, wenn Dynamo den FC Erzgebirge zum Derby empfängt.

Viele Anhänger wünschen dem einstigen Liebling in den Sozialen Medien "alles Gute". "Bester man bist immer willkommen [Rechtschreibung übernommen], kann sich ein Fan sogar eine Rückkehr vorstellen.

Beim Testspiel gegen den Bischofswerdaer FSV lief Pascal Testroet (27) letztmals für die Schwarz-Gelben auf.
Beim Testspiel gegen den Bischofswerdaer FSV lief Pascal Testroet (27) letztmals für die Schwarz-Gelben auf.  © Lutz Hentschel